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Fachlagerist
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Welche Einschränkung gilt nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) für Jugendliche unter 18 Jahren beim Umgang mit schweren Lasten im Lagerbetrieb?
Richtig — A. Das JArbSchG (§ 22) verbietet, Jugendliche regelmäßig mit dem Heben, Tragen, Schieben oder Ziehen von Lasten zu beschäftigen, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit übersteigen oder ihre Gesundheit schädigen können. Gelegentliches Heben leichter Lasten ist erlaubt; regelmäßiges schweres Heben ist untersagt. Why the other options are incorrect: • Jugendliche dürfen maximal 5 kg eigenständig heben; alle schwereren Lasten sind grundsätzlich verboten: Eine pauschale 5-kg-Grenze ist im JArbSchG nicht festgelegt. Das Verbot knüpft an die gesundheitliche Gefährdung und die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit des Jugendlichen, nicht an einen starren Zahlenwert. • Jugendliche dürfen überhaupt keine Lasten im Lager bewegen und sind ausschließlich für Verwaltungsaufgaben zugelassen: Ein generelles Verbot jeglicher Lagertätigkeit für Jugendliche besteht nicht. Jugendliche können viele Lagertätigkeiten ausüben; nur gesundheitsgefährdende Tätigkeiten wie regelmäßiges schweres Heben sind verboten. • Für Jugendliche gelten im Lager dieselben Lastengrenzwerte wie für erwachsene Arbeitnehmer: Für Jugendliche gelten strengere Schutzvorschriften als für Erwachsene. Die Lastenhandhabungsverordnung richtet sich an Arbeitnehmer über 18 Jahre; Jugendliche sind über das JArbSchG zusätzlich und stärker geschützt.
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  1. Fachlagerist

    Welche Einschränkung gilt nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) für Jugendliche unter 18 Jahren beim Umgang mit schweren Lasten im Lagerbetrieb?

    Richtig — A. Das JArbSchG (§ 22) verbietet, Jugendliche regelmäßig mit dem Heben, Tragen, Schieben oder Ziehen von Lasten zu beschäftigen, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit übersteigen oder ihre Gesundheit schädigen können. Gelegentliches Heben leichter Lasten ist erlaubt; regelmäßiges schweres Heben ist untersagt. Why the other options are incorrect: • Jugendliche dürfen maximal 5 kg eigenständig heben; alle schwereren Lasten sind grundsätzlich verboten: Eine pauschale 5-kg-Grenze ist im JArbSchG nicht festgelegt. Das Verbot knüpft an die gesundheitliche Gefährdung und die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit des Jugendlichen, nicht an einen starren Zahlenwert. • Jugendliche dürfen überhaupt keine Lasten im Lager bewegen und sind ausschließlich für Verwaltungsaufgaben zugelassen: Ein generelles Verbot jeglicher Lagertätigkeit für Jugendliche besteht nicht. Jugendliche können viele Lagertätigkeiten ausüben; nur gesundheitsgefährdende Tätigkeiten wie regelmäßiges schweres Heben sind verboten. • Für Jugendliche gelten im Lager dieselben Lastengrenzwerte wie für erwachsene Arbeitnehmer: Für Jugendliche gelten strengere Schutzvorschriften als für Erwachsene. Die Lastenhandhabungsverordnung richtet sich an Arbeitnehmer über 18 Jahre; Jugendliche sind über das JArbSchG zusätzlich und stärker geschützt.
  2. Fachlagerist

    Wer darf die regelmäßige sicherheitstechnische Prüfung von Lagerregalen gemäß DIN EN 15635 durchführen?

    Richtig — C. Regale müssen durch eine sachkundige Person geprüft werden, die der Arbeitgeber beauftragt und die über das notwendige Fachwissen (z. B. durch Schulung) verfügt. Sie muss Schäden erkennen und deren Auswirkungen auf die Standsicherheit beurteilen können. Why the other options are incorrect: • Ausschließlich der Hersteller der Regale im Rahmen eines Wartungsvertrags: Eine Prüfpflicht durch den Hersteller besteht nicht; der Betreiber ist für die Durchführung der Prüfung verantwortlich. • Nur zugelassene Überwachungsstellen wie TÜV oder DEKRA: Zugelassene Überwachungsstellen sind für Regalprüfungen gesetzlich nicht vorgeschrieben; eine betriebsinterne sachkundige Person ist ausreichend. • Jeder Lagermitarbeiter eigenständig im Rahmen seiner täglichen Sichtkontrolle: Die tägliche Sichtkontrolle durch alle Lagermitarbeiter ergänzt die Prüfung, ersetzt sie aber nicht und setzt keine besondere Beauftragung voraus.
  3. Fachlagerist

    Ein Arbeitnehmer ist seit 13 Jahren ununterbrochen im selben Unternehmen beschäftigt. Welche gesetzliche Mindestkündigungsfrist muss der Arbeitgeber bei einer ordentlichen Kündigung gemäß § 622 BGB einhalten?

    Richtig — B. Nach § 622 Abs. 2 BGB verlängert sich die Kündigungsfrist des Arbeitgebers gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit. Ab 12 Jahren beträgt sie 5 Monate, ab 15 Jahren 6 Monate. Da der Arbeitnehmer 13 Jahre beschäftigt ist, greift die Stufe ab 12 Jahren: 5 Monate zum Monatsende. Why the other options are incorrect: • 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats: 4 Monate gilt ab einer Betriebszugehörigkeit von 10 Jahren. Nach 12 Jahren verlängert sich die Frist auf 5 Monate, sodass bei 13 Jahren bereits diese Stufe einschlägig ist. • 6 Monate zum Ende eines Kalendermonats: 6 Monate gilt erst ab einer Betriebszugehörigkeit von 15 Jahren. Mit 13 Jahren fällt der Arbeitnehmer noch in die 5-Monats-Stufe. • 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats: 3 Monate gilt ab einer Betriebszugehörigkeit von 8 Jahren. Bei 13 Jahren ist die Frist bereits auf 5 Monate angewachsen.
  4. Fachlagerist

    Wie lange darf die Probezeit in einem Berufsausbildungsverhältnis gemäß dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) maximal betragen?

    Richtig — B. § 20 BBiG legt fest, dass die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate betragen darf. In dieser Zeit sollen beide Parteien prüfen, ob die Ausbildung den gegenseitigen Vorstellungen entspricht. Why the other options are incorrect: • Maximal 2 Monate: 2 Monate liegt im zulässigen Rahmen, ist aber nicht die gesetzliche Höchstdauer. Nach § 20 BBiG sind maximal 4 Monate erlaubt. • Maximal 6 Monate: 6 Monate ist die maximale Probezeit bei regulären Arbeitsverhältnissen (§ 622 Abs. 3 BGB), nicht bei Berufsausbildungsverhältnissen, für die § 20 BBiG gilt. • Maximal 12 Monate: 12 Monate überschreitet die gesetzlich zulässige Höchstdauer von 4 Monaten erheblich und wäre nach § 20 BBiG unwirksam.
  5. Fachlagerist

    Welche rechtliche Konsequenz droht einer Person, die vorsätzlich die Wahl des Betriebsrats behindert oder die Arbeit des Betriebsrats absichtlich stört?

    Richtig — D. § 119 BetrVG stellt die vorsätzliche Behinderung von Betriebsratswahlen und die Störung der Betriebsratstätigkeit unter Strafe: Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Why the other options are incorrect: • Es entsteht lediglich ein zivilrechtlicher Schadensersatzanspruch des Betriebsrats.: Neben etwaigen zivilrechtlichen Folgen liegt hier eine Straftat vor – der zivilrechtliche Aspekt allein erfasst die Rechtsfolge nicht vollständig. • Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet wird.: Die Behinderung des Betriebsrats ist keine bloße Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat nach § 119 BetrVG. • Es handelt sich ausschließlich um einen arbeitsrechtlichen Pflichtverstoß ohne weitere Sanktionen.: Der Gesetzgeber hat die vorsätzliche Behinderung des Betriebsrats ausdrücklich unter Strafe gestellt; sanktionslose Pflichtverstöße sind hier nicht zutreffend.
  6. Fachlagerist

    Ein Handwerksbetrieb überträgt seiner Hausbank das Eigentum an seinen Betriebsmaschinen als Kreditsicherheit, nutzt die Maschinen jedoch weiterhin täglich im Betrieb. Welche Kreditsicherheit liegt vor?

    Richtig — A. Bei der Sicherungsübereignung wird das Eigentum an der Sache durch ein Besitzkonstitut auf die Bank übertragen, während der Kreditnehmer unmittelbarer Besitzer bleibt und die Sache weiterhin nutzen kann. Why the other options are incorrect: • Pfandrecht: Beim Pfandrecht gilt das Faustpfandprinzip: Die Sache muss physisch an den Gläubiger übergeben werden; eine Weiternutzung durch den Schuldner ist nicht möglich. • Abtretung (Zession): Die Abtretung (Zession) betrifft die Übertragung von Forderungen (Rechten), nicht von körperlichen Gegenständen wie Maschinen. • Grundschuld: Die Grundschuld ist ein Grundpfandrecht und belastet ausschließlich Grundstücke oder Immobilien, keine beweglichen Wirtschaftsgüter.
  7. Fachlagerist

    Worin liegt der wesentliche Unterschied zwischen einer Grundschuld und einer Hypothek als Grundpfandrecht?

    Richtig — B. Die Grundschuld ist nicht akzessorisch: Sie besteht unabhängig von der gesicherten Forderung fort. Nach vollständiger Tilgung des Kredits bleibt die Grundschuld bestehen und kann erneut als Sicherheit verwendet werden. Die Hypothek sinkt dagegen mit der Restschuld und erlischt bei vollständiger Tilgung. Why the other options are incorrect: • Eine Grundschuld wird im Grundbuch eingetragen, eine Hypothek hingegen nicht.: Sowohl Grundschuld als auch Hypothek sind als Grundpfandrechte zwingend im Grundbuch einzutragen – dieser Unterschied existiert nicht. • Die Grundschuld ist akzessorisch, d. h. sie ist rechtlich untrennbar an die gesicherte Forderung gebunden.: Die Akzessorietät (Abhängigkeit von der Forderung) ist ein Merkmal der Hypothek, nicht der Grundschuld. Die Grundschuld ist gerade nicht akzessorisch. • Bei einer Hypothek haftet der Schuldner nur mit dem belasteten Grundstück und nicht persönlich.: Die persönliche Haftung des Schuldners ergibt sich aus dem Darlehensvertrag und ist unabhängig davon, ob eine Grundschuld oder eine Hypothek bestellt wurde.
  8. Fachlagerist

    Welcher Inhalt muss gemäß § 11 Abs. 1 BBiG zwingend im Berufsausbildungsvertrag schriftlich festgehalten werden?

    Richtig — B. Gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 1 BBiG muss der Berufsausbildungsvertrag zwingend Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie das Ziel der Berufsausbildung enthalten. Diese Angaben sind für die Transparenz und Verbindlichkeit des Ausbildungsverhältnisses wesentlich. Why the other options are incorrect: • Der genaue Stundenlohn für geleistete Überstunden des Auszubildenden: Falsch. Der Stundenlohn für Überstunden ist kein Pflichtinhalt nach § 11 BBiG. Vergütungsfragen bei Überstunden richten sich nach anderen Vorschriften wie dem JArbSchG. • Die vollständigen Namen aller im Betrieb tätigen Ausbilder: Falsch. § 11 BBiG verlangt keine namentliche Auflistung aller Ausbilder, sondern lediglich Angaben zu Inhalt, Ziel und organisatorischen Rahmendaten der Ausbildung. • Ein detaillierter Urlaubsplan für das gesamte Ausbildungsjahr: Falsch. § 11 Abs. 1 Nr. 8 BBiG verlangt lediglich die Angabe der Dauer des Urlaubs, nicht einen konkreten Urlaubsplan für das gesamte Ausbildungsjahr.
  9. Fachlagerist

    Wie ist der Berufsbildungsausschuss gemäß § 77 BBiG bei der zuständigen Stelle (z. B. IHK) zusammengesetzt?

    Richtig — B. Gemäß § 77 BBiG besteht der Berufsbildungsausschuss aus je sechs Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Berufsschulen. Er ist damit tripartistisch besetzt und spiegelt die drei wesentlichen Akteure der dualen Berufsausbildung wider. Why the other options are incorrect: • Ausschließlich aus Beauftragten der Ausbildungsbetriebe: Falsch. Der Berufsbildungsausschuss ist bewusst paritätisch und tripartistisch besetzt, um alle Interessengruppen zu berücksichtigen. Eine reine Arbeitgebervertretung würde dem Ziel ausgewogener Interessenwahrung widersprechen. • Aus hauptamtlichen Mitarbeitern des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB): Falsch. Das BIBB ist eine Bundesbehörde, die auf nationaler Ebene tätig ist. Es ist nicht in die Berufsbildungsausschüsse der einzelnen zuständigen Stellen eingebunden. • Aus Auszubildenden, Ausbildern und Richtern des zuständigen Arbeitsgerichts: Falsch. Auszubildende und Richter sind keine Mitglieder des Berufsbildungsausschusses nach § 77 BBiG. Er besteht aus Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Berufsschulen.
  10. Fachlagerist

    Der Staat gewährt Herstellern von Elektroautos eine Produktionssubvention. Welche unmittelbare Auswirkung ist auf dem Markt für Elektroautos zu erwarten?

    Richtig — C. Eine Produktionssubvention senkt die Herstellungskosten, sodass Anbieter bei gleichem Marktpreis mehr produzieren. Die Angebotskurve verschiebt sich nach rechts; bei konstanter Nachfrage sinkt der Gleichgewichtspreis und die Gleichgewichtsmenge steigt. Why the other options are incorrect: • Das Angebot sinkt, da staatliche Eingriffe die Planungssicherheit der Hersteller verringern.: Subventionen senken die Kosten und erhöhen den Produktionsanreiz – das Angebot steigt, es sinkt nicht. • Die Nachfrage sinkt, da staatliche Subventionen die wahrgenommene Qualität mindern.: Eine angebotsseitige Subvention wirkt nicht direkt auf die Nachfrageseite; die Nachfrage bleibt davon unberührt. • Der Gleichgewichtspreis steigt, da Hersteller höhere Gewinne anstreben.: Durch das gestiegene Angebot und den resultierenden Wettbewerbsdruck sinkt der Gleichgewichtspreis – er steigt nicht.
  11. Fachlagerist

    Welche Unternehmen nehmen in Deutschland am Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) teil und müssen Emissionsberechtigungen für ihren CO₂-Ausstoß vorhalten?

    Richtig — B. Das EU-ETS erfasst bestimmte Sektoren mit hohem CO₂-Ausstoß: Stromerzeugung, energieintensive Industrien (Stahl, Zement, Glas, Papier, Chemie) und den innereuropäischen Luftverkehr. Diese Unternehmen müssen für jede emittierte Tonne CO₂ eine Emissionsberechtigung abgeben oder kaufen – ein marktwirtschaftlicher Anreiz zur Emissionsminderung. Why the other options are incorrect: • Alle Unternehmen in der EU, die mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen.: Die Teilnahmepflicht am EU-ETS richtet sich nicht nach der Mitarbeiterzahl, sondern nach dem Sektor und der Kapazität der Anlage. Kleine und mittelständische Unternehmen sind in der Regel nicht erfasst. • Ausschließlich staatliche und öffentlich-rechtliche Energieversorger.: Am EU-ETS nehmen auch private Unternehmen teil. Das System ist sektorspezifisch, nicht eigentumsformabhängig. • Nur Unternehmen, die ihren Hauptsitz in einem EU-Mitgliedstaat und mindestens eine Niederlassung außerhalb Europas haben.: Das EU-ETS knüpft an den Ort der Anlage und den Sektor an, nicht daran, ob ein Unternehmen Niederlassungen außerhalb Europas betreibt.
  12. Fachlagerist

    Welche Hauptaufgabe hat ein betrieblicher Umweltschutzbeauftragter in einem Unternehmen?

    Richtig — C. Der betriebliche Umweltschutzbeauftragte (z. B. Immissionsschutz- oder Abfallbeauftragter) hat laut BImSchG bzw. KrWG die Aufgabe, die Unternehmensführung zu beraten, auf die Einhaltung von Umweltvorschriften hinzuwirken und Verbesserungsmaßnahmen anzuregen. Why the other options are incorrect: • Die Vermarktung und den Verkauf umweltfreundlicher Produkte des Unternehmens nach außen.: Marketing und Produktvermarktung fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Umweltschutzbeauftragten; seine Funktion ist intern beratend und überwachend. • Die selbstständige Durchführung aller amtlichen Umweltprüfungen anstelle staatlicher Aufsichtsbehörden.: Der betriebliche Beauftragte ersetzt keine staatlichen Behörden; amtliche Umweltprüfungen werden weiterhin durch Behörden wie das Gewerbeaufsichtsamt durchgeführt. • Die Bearbeitung von Kundenreklamationen zu umweltschädlichen Produkten.: Kundenreklamationen sind Aufgabe des Vertriebs oder der Qualitätssicherung, nicht des Umweltschutzbeauftragten.
  13. Fachlagerist

    Was versteht man im betrieblichen Kontext unter einer Ökobilanz (Life Cycle Assessment)?

    Richtig — B. Die Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA) analysiert systematisch alle Umweltwirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebensweg – von der Rohstoffgewinnung über Herstellung und Nutzung bis zur Entsorgung (Cradle-to-Grave-Ansatz). Why the other options are incorrect: • Eine jährliche Gewinn- und Verlustrechnung unter Berücksichtigung von Umweltkosten: Eine Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Finanzinstrument. Die Ökobilanz ist kein Buchhaltungsinstrument, sondern ein Umweltbewertungsverfahren. • Ein behördliches Verfahren zur Genehmigung neuer Produktionsanlagen: Genehmigungsverfahren für Anlagen sind behördliche Verwaltungsakte. Eine Ökobilanz ist ein analytisches Instrument ohne Genehmigungscharakter. • Eine Kennzahl zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit in Bezug auf Umweltthemen: Mitarbeiterzufriedenheit ist ein Thema des Personalmanagements und hat keinen inhaltlichen Bezug zur Ökobilanz.
  14. Fachlagerist

    Was bezeichnet die 'Lagerplatznummer' in einem Lagerverwaltungssystem?

    Richtig — B. Die Lagerplatznummer (auch: Stellplatznummer) ist eine eindeutige Bezeichnung – meist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen (z. B. 'A-03-05' für Gang A, Regal 3, Fachboden 5) – die jedem Stellplatz im Lager zugeordnet ist. Sie ermöglicht dem Kommissionierer, den Entnahmeort schnell und fehlerfrei zu lokalisieren. Why the other options are incorrect: • Die interne Artikelnummer, unter der ein Produkt im Warenwirtschaftssystem geführt wird.: Die interne Artikelnummer (z. B. SKU) identifiziert das Produkt selbst, nicht den Ort, an dem es im Lager steht. Beides sind unterschiedliche Informationen auf der Pickliste. • Die auf der Produktverpackung aufgedruckte EAN-Nummer zur Identifikation des Artikels.: Die EAN (European Article Number) ist ein standardisierter Barcode zur Produktidentifikation. Sie kennzeichnet den Artikel, nicht seinen Lagerplatz. • Die Anzahl der Artikel, die auf einem Lagerplatz maximal gelagert werden dürfen.: Die maximale Lagerkapazität eines Stellplatzes (z. B. max. 2 Paletten) ist eine Planungsgröße, wird aber nicht als Lagerplatznummer bezeichnet.
  15. Fachlagerist

    Was legt das Verpackungsgesetz (VerpackG) in Deutschland unter anderem fest?

    Richtig — B. Das VerpackG verpflichtet Hersteller und Händler, systembeteiligungspflichtige Verpackungen (z. B. Versandkartons, Füllmaterialien) bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (LUCID) zu registrieren und sich an einem Dualen System zu beteiligen, das Rücknahme und Recycling organisiert. Why the other options are incorrect: • Alle Verpackungen in Deutschland müssen ausschließlich aus biologisch abbaubaren Materialien bestehen: Das VerpackG schreibt keine vollständig biologisch abbaubaren Materialien vor; es regelt primär Registrierungs-, Rücknahme- und Recyclingpflichten. • Verpackungen dürfen nur in gesetzlich zugelassenen Farben bedruckt werden: Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben zu Verpackungsfarben im VerpackG; das Gesetz fokussiert auf Rücknahme und Verwertung. • Das Verpackungsgesetz gilt ausschließlich für Lebensmittelverpackungen im Einzelhandel: Das VerpackG gilt nicht nur für Lebensmittelverpackungen, sondern für nahezu alle Verpackungen, die gegenüber Endverbrauchern eingesetzt werden.
  16. Fachlagerist

    Welchen Einfluss hat eine fehlerhafte Einlagerung (z. B. Ware auf falschem Lagerplatz) auf den nachfolgenden Kommissionierprozess?

    Richtig — B. Wird eine Ware auf dem falschen Lagerplatz eingelagert, weist die Pickliste den Kommissionierer an einen Ort, an dem die Ware nicht vorhanden ist. Dies führt zu Suchaufwand, Zeitverlust und, wenn die Ware nicht gefunden wird, zu Fehllieferungen beim Kunden. Why the other options are incorrect: • Keinen Einfluss, da Kommissionierer Artikel auch ohne genaue Lagerplatzvorgabe im Lager finden können: Kommissionierer folgen den Lagerplatzvorgaben auf der Pickliste; eine gezielte Suche nach falsch eingelagerten Artikeln im gesamten Lager ist ineffizient und in der Praxis nicht vorgesehen. • Die fehlerhafte Einlagerung wirkt sich ausschließlich auf die Inventur aus, nicht auf die Kommissionierung: Falsch eingelagerte Artikel wirken sich unmittelbar auf die Kommissionierung aus, da der Lagerplatz auf der Pickliste falsch ist; die Inventur deckt das Problem erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. • Das Lagerverwaltungssystem erkennt und korrigiert falsch eingelagerte Artikel automatisch: Lagerverwaltungssysteme buchen Warenbewegungen auf Basis von Buchungsprozessen; sie können physisch falsch eingelagerte Ware nicht automatisch erkennen oder korrigieren – dafür ist eine manuelle Überprüfung notwendig.
  17. Fachlagerist

    Was ist beim Kommissionieren von kühlpflichtigen Lebensmitteln (z. B. Joghurt, Frischkäse) besonders zu beachten?

    Richtig — A. Die Einhaltung der Kühlkette ist eine gesetzliche und lebensmittelhygienische Pflicht. Eine Unterbrechung kann zum Verderb der Ware, zur Gesundheitsgefährdung von Verbrauchern und zu erheblichen Haftungsrisiken führen. Why the other options are incorrect: • Kühlpflichtige Artikel müssen grundsätzlich als Einzelstücke – niemals als Gebinde – kommissioniert werden: Ob kühlpflichtige Artikel als Einzelstücke oder Gebinde kommissioniert werden, richtet sich nach dem Kundenauftrag – eine pauschale Regelung existiert dafür nicht. • Kühlpflichtige Artikel dürfen nicht mit einem Barcode-Scanner erfasst werden, da Laserstrahlung die Ware beschädigt: Barcode-Scanner arbeiten mit harmlosem Licht (Laser oder LED) und beeinträchtigen Lebensmittel in keiner Weise. • Kühlpflichtige Artikel sind unabhängig vom Lagerort immer als erste Positionen auf der Pickliste zu bearbeiten: Die Bearbeitungsreihenfolge auf der Pickliste folgt in der Regel der Wegoptimierung im Lager, nicht der Kühlpflicht eines einzelnen Artikels.
  18. Fachlagerist

    Was besagt das Prinzip des komparativen Kostenvorteils nach David Ricardo für den internationalen Handel?

    Richtig — B. Ricardo zeigte, dass Länder vom Handel profitieren, wenn sie sich auf Güter spezialisieren, bei denen ihr relativer Vorteil am größten (bzw. ihr Nachteil am geringsten) ist – auch wenn ein Land bei keinem Gut einen absoluten Kostenvorteil hat. Why the other options are incorrect: • Länder sollten nur Waren exportieren, bei denen sie absolut niedrigere Produktionskosten als alle anderen Länder haben.: Das beschreibt den absoluten Kostenvorteil (Adam Smith), nicht den komparativen. Ricardo zeigt: Handel lohnt sich auch ohne absolute Vorteile. • Handel zwischen Ländern ist nur dann sinnvoll, wenn deren Lohnniveaus vergleichbar sind.: Das Lohnniveau ist für das Prinzip des komparativen Kostenvorteils nicht entscheidend; es geht um relative Opportunitätskosten der Produktion. • Hochentwickelte Länder sollten auf Importe aus Entwicklungsländern verzichten, um die eigene Industrie zu schützen.: Protektionismus widerspricht dem Freihandelsgedanken, den Ricardo mit dem Prinzip komparativer Kostenvorteile begründete.
  19. Fachlagerist

    Der 15-jährige Jonas schließt ohne Wissen und Zustimmung seiner Eltern einen Kaufvertrag über ein Smartphone für 699 Euro ab. Wie ist dieser Kaufvertrag rechtlich einzuordnen?

    Richtig — B. Jonas ist als 15-Jähriger beschränkt geschäftsfähig (§ 106 BGB). Ein Kaufvertrag, der ihm nicht lediglich rechtliche Vorteile bringt, ist nach § 108 BGB schwebend unwirksam. Er wird erst wirksam, wenn die Eltern als gesetzliche Vertreter ihn genehmigen (§ 184 BGB), oder endgültig unwirksam bei Ablehnung. Why the other options are incorrect: • Der Vertrag ist von Anfang an nichtig und damit rechtlich bedeutungslos: Nichtig wären Verträge von Geschäftsunfähigen (unter 7 Jahren, § 105 BGB). Jonas ist beschränkt geschäftsfähig – der Vertrag ist daher nicht nichtig, sondern schwebend unwirksam. • Der Vertrag ist sofort wirksam, da Jonas mit 15 Jahren einsichtsfähig ist: Einsichtsfähigkeit ist kein gesetzlicher Maßstab für volle Geschäftsfähigkeit. Das BGB knüpft die volle Geschäftsfähigkeit zwingend an das vollendete 18. Lebensjahr (§ 2 BGB). • Der Vertrag ist wirksam, weil Jonas das Smartphone in einem stationären Geschäft gekauft hat: Die Art des Kauforts (stationär oder online) hat keinen Einfluss auf die Frage der Geschäftsfähigkeit des Käufers; maßgeblich bleibt allein das Alter des Jonas.
  20. Fachlagerist

    Herr Müller erhält unaufgefordert ein Paket mit einem Küchenmesser von einem Versandhaus, dem er unbekannt ist. Dem Paket liegt eine Rechnung über 29,99 Euro bei. Er reagiert nicht. Was gilt rechtlich?

    Richtig — A. Nach § 241a BGB begründet die Lieferung unbestellter Sachen an Verbraucher keinen Zahlungsanspruch des Unternehmers. Da Schweigen im deutschen Recht grundsätzlich keine Willenserklärung darstellt, kommt kein Kaufvertrag zustande. Herr Müller muss die Ware weder bezahlen noch zurückschicken. Why the other options are incorrect: • Sein Schweigen gilt als Annahme des Angebots; er muss die 29,99 Euro bezahlen.: Schweigen gilt im deutschen Recht grundsätzlich nicht als Annahmeerklärung. § 241a BGB schützt Verbraucher ausdrücklich vor unbestellten Zusendungen und schließt jeden Zahlungsanspruch des Versandhauses aus. • Er muss das Paket innerhalb von 14 Tagen zurückschicken, sonst kommt ein Kaufvertrag zustande.: Nach § 241a BGB ist der Verbraucher nicht zur Rücksendung verpflichtet. Er darf die Ware behalten, ohne aktiv handeln zu müssen – ein Vertrag entsteht ohne seine ausdrückliche Zustimmung nicht. • Er muss innerhalb von zwei Wochen schriftlich widersprechen, um eine Zahlungspflicht zu verhindern.: Ein aktiver Widerspruch ist nicht erforderlich. Das Gesetz schützt den Verbraucher automatisch: Ohne seine Zustimmung kommt kein Vertrag zustande, unabhängig davon, ob er reagiert oder nicht.
  21. Fachlagerist

    Klara kauft ein neues Sofa. Nach 8 Monaten zeigt sich ein Webfehler im Stoff. Der Händler behauptet, der Fehler sei durch unsachgemäße Nutzung durch Klara entstanden. Wen trifft nach aktuell geltendem Recht die Beweislast?

    Richtig — B. Gemäß § 477 BGB n.F. (in Kraft seit 01.01.2022) gilt beim Verbrauchsgüterkauf innerhalb von 12 Monaten nach Gefahrübergang die gesetzliche Vermutung, dass ein aufgetretener Mangel bereits bei Lieferung vorlag. Der Händler muss das Gegenteil beweisen. Da der Fehler nach 8 Monaten auftrat, greift die Beweislastumkehr noch. Why the other options are incorrect: • Klara muss beweisen, dass der Webfehler bereits bei Lieferung vorhanden war: Diese Verteilung der Beweislast entsprach der alten Rechtslage vor 2022. Nach § 477 BGB n.F. liegt die Beweislast innerhalb von 12 Monaten beim Verkäufer, nicht beim Käufer. • Beide Parteien tragen gleichermaßen die Beweislast und müssen einen gemeinsamen Sachverständigen benennen: Das BGB sieht keine Pflicht zur gemeinsamen Sachverständigenbeauftragung vor. Die Beweislast liegt innerhalb der 12-Monats-Frist einseitig beim Händler. • Da der Fehler erst nach mehr als 6 Monaten aufgetreten ist, entfällt die Beweislastumkehr vollständig: Die 6-Monats-Grenze galt nach altem Recht (bis 31.12.2021). Seit Umsetzung der EU-Warenkaufrichtlinie beträgt die Frist für die Beweislastumkehr nun 12 Monate.
  22. Fachlagerist

    Warum ist im Wareneingang eines lebensmittelverarbeitenden Betriebs auf eine regelmäßige Reinigung und Sauberkeit des Bereichs zu achten?

    Richtig — D. In lebensmittelverarbeitenden Betrieben schreibt die EU-Lebensmittelhygieneverordnung (EG Nr. 852/2004) eine saubere und hygienisch einwandfreie Umgebung für alle Bereiche vor, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen – einschließlich des Wareneingangs. Schmutz und Rückstände können Schädlinge anziehen und zur Kontamination der Waren führen. Why the other options are incorrect: • Aus rein ästhetischen Gründen, um bei Lieferanten und Fahrern einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen.: Sauberkeit im Wareneingang ist keine Frage des Erscheinungsbilds, sondern eine gesetzliche Pflicht und Voraussetzung für die Lebensmittelsicherheit. • Eine regelmäßige Reinigung des Wareneingangs ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und liegt im Ermessen des Betriebs.: Die EU-Lebensmittelhygieneverordnung (EG Nr. 852/2004) schreibt Reinigung und Desinfektion verbindlich vor – dies gilt für alle relevanten Bereiche, auch den Wareneingang, unabhängig vom Ermessen des Betriebs. • Nur wenn der Betrieb eine Zertifizierung nach ISO 9001 besitzt, gelten Reinigungsanforderungen im Wareneingangsbereich.: ISO 9001 ist ein allgemeines Qualitätsmanagementsystem, keine Lebensmittelhygienezertifizierung. Hygieneanforderungen im Wareneingang gelten kraft Lebensmittelhygienerecht unabhängig von jeder Zertifizierung.
  23. Fachlagerist

    Was beschreibt das FIFO-Prinzip im Wareneingang und der Einlagerung?

    Richtig — B. FIFO steht für 'First In – First Out': Die älteste Ware (zuerst eingelagert) verlässt das Lager als erste. Neue Ware wird stets hinter der alten eingelagert. So werden Überalterung und Ablauf von Mindesthaltbarkeitsdaten verhindert. Why the other options are incorrect: • Teure Waren werden zuerst entnommen, um Kapitalbindungskosten zu senken: Die Entnahme nach Warenwert ist kein standardisiertes Lagerprinzip; FIFO richtet sich ausschließlich nach dem Einlagerungsdatum, nicht nach dem Preis. • Neue Waren werden direkt vor ältere Waren eingelagert und zuerst entnommen: Das beschreibt das Gegenteil von FIFO – wenn neue Ware vorne liegt und zuerst entnommen wird, entspricht das dem LIFO-Prinzip, das bei verderblichen Gütern ungeeignet ist. • Alle Warenchargen einer Artikelnummer werden gleichzeitig entnommen: Chargen werden im Lager getrennt verwaltet, nicht gleichzeitig entnommen. Das FIFO-Prinzip regelt die Reihenfolge, nicht den gleichzeitigen Zugriff.
  24. Fachlagerist

    Welche Aussage zur Grunderwerbsteuer in Deutschland ist korrekt?

    Richtig — B. Seit der Föderalismusreform haben die Bundesländer das Recht, den Grunderwerbsteuersatz eigenständig festzusetzen. Er variiert derzeit zwischen 3,5 % (z. B. Bayern) und 6,5 % (z. B. Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein). Why the other options are incorrect: • Die Grunderwerbsteuer ist bundesweit einheitlich auf 3,5 % festgelegt.: Der Satz von 3,5 % war ursprünglich der bundeseinheitliche Wert, gilt aber seit Übertragung der Länderkompetenz nicht mehr allgemein – die Sätze weichen je nach Bundesland erheblich voneinander ab. • Die Grunderwerbsteuer wird ausschließlich vom Verkäufer eines Grundstücks geschuldet.: In der Regel ist der Käufer der Steuerschuldner der Grunderwerbsteuer. Zwar können Käufer und Verkäufer vertraglich eine andere Kostenverteilung vereinbaren, gegenüber dem Finanzamt haften jedoch beide gesamtschuldnerisch. • Die Grunderwerbsteuer entfällt grundsätzlich beim Erwerb von Neubauten.: Die Grunderwerbsteuer fällt beim Erwerb von Grundstücken und Gebäuden generell an, unabhängig davon, ob es sich um Neubauten oder Bestandsimmobilien handelt.
  25. Fachlagerist

    Welche der folgenden Steuern zählt zu den sogenannten 'Gemeinschaftssteuern' in Deutschland?

    Richtig — C. Gemeinschaftssteuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer) sind in Art. 106 GG geregelt; ihr Aufkommen wird nach festgelegten Quoten auf Bund, Länder und zum Teil Gemeinden verteilt. Why the other options are incorrect: • Grundsteuer, weil sie allen Gemeindeebenen zugute kommt: Die Grundsteuer ist eine Gemeindesteuer, kein Gemeinschaftssteuer – ihr Aufkommen fließt ausschließlich den Gemeinden zu. • Gewerbesteuer, weil sie von Bund, Ländern und Gemeinden gemeinsam festgesetzt wird: Die Gewerbesteuer ist ebenfalls eine Gemeindesteuer; die Festsetzung des Hebesatzes liegt bei der Gemeinde, nicht bei Bund oder Ländern. • Kfz-Steuer, weil sie von Bund und Ländern gemeinsam erhoben wird: Die Kfz-Steuer ist eine Bundessteuer; ihr Aufkommen steht allein dem Bund zu und wird nicht mit Ländern oder Gemeinden geteilt.
  26. Fachlagerist

    Wie viele Mitglieder sind zur Gründung einer eingetragenen Genossenschaft (eG) nach dem Genossenschaftsgesetz (GenG) mindestens erforderlich?

    Richtig — B. Gemäß § 4 GenG sind zur Gründung einer eingetragenen Genossenschaft mindestens 3 Mitglieder erforderlich. Diese Mindestanzahl muss auch dauerhaft aufrechterhalten werden. Why the other options are incorrect: • 2 Mitglieder: 2 Mitglieder sind nicht ausreichend; das GenG schreibt ausdrücklich eine Mindestanzahl von 3 Personen vor. • 5 Mitglieder: 5 Mitglieder wären mehr als das gesetzliche Minimum; die eG kann bereits mit 3 Personen gegründet werden. • 7 Mitglieder: 7 Mitglieder ist die Mindestanzahl für einen eingetragenen Verein (e.V.) gemäß § 56 BGB, nicht für eine Genossenschaft nach GenG.
  27. Fachlagerist

    Ein Lager hat im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Lagerbestand von 500 Einheiten gehabt und insgesamt 3.000 Einheiten verkauft. Wie hoch ist die Lagerumschlagshäufigkeit?

    Richtig — B. Die Lagerumschlagshäufigkeit errechnet sich aus: Jahresabsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand = 3.000 ÷ 500 = 6,0. Ein Wert von 6 bedeutet, dass der Lagerbestand im Jahr durchschnittlich sechsmal umgeschlagen wurde. Why the other options are incorrect: • 2,0: Der Wert 2,0 wäre das Ergebnis, wenn man z. B. 1.000 ÷ 500 rechnen würde. Die korrekte Formel wird hier nicht angewendet. • 15,0: 15,0 ergibt sich nicht aus den genannten Zahlen. Eine Verwechslung mit der Lagerreichweite (365 ÷ Umschlagshäufigkeit) könnte zu falschen Werten führen. • 0,17: Der Wert 0,17 wäre das Ergebnis einer umgekehrten Berechnung (500 ÷ 3.000). Die Formel ist jedoch Absatzmenge ÷ Lagerbestand, nicht umgekehrt.
  28. Fachlagerist

    Die 5S-Methode wird im Lagerwesen zur systematischen Arbeitsplatzorganisation eingesetzt. Was beschreibt den ersten Schritt 'Sortieren' (japanisch: Seiri) korrekt?

    Richtig — B. Der erste Schritt 'Sortieren' (Seiri) zielt darauf ab, alle Dinge am Arbeitsplatz zu sichten und alles Unnötige, Überflüssige oder Defekte zu entfernen. Nur das tatsächlich Benötigte verbleibt am Arbeitsplatz – dies schafft Übersicht und reduziert Verschwendung. Why the other options are incorrect: • Alle Arbeitsmittel werden beschriftet und in festen Regalen einheitlich nach einem Ordnungssystem angeordnet.: Das Beschriften und geordnete Anordnen von Arbeitsmitteln entspricht dem zweiten Schritt 'Systematisieren' (Seiton), nicht dem Sortieren. • Der Arbeitsplatz wird täglich zu einem festen Zeitpunkt gründlich gereinigt und auf Schäden kontrolliert.: Das regelmäßige Reinigen des Arbeitsplatzes entspricht dem dritten Schritt 'Säubern' (Seiso), nicht dem ersten Schritt Sortieren. • Neue Standards für den Arbeitsablauf werden einmalig dokumentiert und anschließend dauerhaft festgeschrieben.: Das Dokumentieren und Einhalten von Standards entspricht dem vierten Schritt 'Standardisieren' (Seiketsu); zudem widerspricht das dauerhafte Einfrieren dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung (Kaizen).
  29. Fachlagerist

    Welches Finanzierungsprinzip liegt der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung zugrunde?

    Richtig — B. Die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf dem Umlageverfahren (Generationenvertrag): Die Beiträge der heutigen Erwerbstätigen finanzieren unmittelbar die Renten der aktuellen Rentnerinnen und Rentner. Why the other options are incorrect: • Kapitaldeckungsverfahren: Jeder Versicherte spart auf einem individuellen Konto Kapital für seine eigene Rente an.: Das Kapitaldeckungsverfahren ist das Prinzip privater Rentenversicherungen oder der betrieblichen Altersvorsorge, nicht der gesetzlichen Rentenversicherung. • Mischsystem: Die Renten werden hälftig aus privat angespartem Kapital und Steuermitteln finanziert, ohne Beiträge der Versicherten.: Die GRV wird durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Bundeszuschüsse finanziert, aber nach dem Umlageprinzip – nicht durch privat angesparte Kapitalbeträge. • Äquivalenzprinzip: Die Rentenhöhe richtet sich ausschließlich nach der Dauer der Beschäftigung.: Das Äquivalenzprinzip beschreibt das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen, ist aber kein Finanzierungsprinzip; zudem hängt die Rentenhöhe von Entgeltpunkten ab, nicht allein von der Beschäftigungsdauer.
  30. Fachlagerist

    Wie werden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung grundsätzlich aufgeteilt?

    Richtig — B. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden paritätisch finanziert: Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte des Beitragssatzes (aktuell 18,6 % des beitragspflichtigen Bruttoentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Why the other options are incorrect: • Der Arbeitgeber trägt den gesamten Beitrag allein.: Die alleinige Finanzierung durch den Arbeitgeber gilt ausschließlich für die Unfallversicherung. Bei der Rentenversicherung beteiligen sich beide Seiten hälftig. • Der Arbeitnehmer zahlt zwei Drittel, der Arbeitgeber ein Drittel.: Eine Aufteilung im Verhältnis 2:1 zu Lasten des Arbeitnehmers existiert in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. Es gilt das Prinzip der hälftigen Aufteilung. • Der Staat übernimmt die Hälfte des Beitrags, den Rest zahlt der Arbeitnehmer.: Der Bund leistet zwar Zuschüsse an die Rentenversicherung, beteiligt sich aber nicht am lohnbezogenen Pflichtbeitrag. Die hälftige Aufteilung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bleibt bestehen.
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Fachlagerist Was beschreibt das FIFO-Prinzip im Wareneingang und der Einlagerung?

A. Teure Waren werden zuerst entnommen, um Kapitalbindungskosten zu senken

B. Zuerst eingelagerte Waren werden auch zuerst wieder aus dem Lager entnommen ✓

C. Neue Waren werden direkt vor ältere Waren eingelagert und zuerst entnommen

D. Alle Warenchargen einer Artikelnummer werden gleichzeitig entnommen

Richtig — B. FIFO steht für 'First In – First Out': Die älteste Ware (zuerst eingelagert) verlässt das Lager als erste. Neue Ware wird stets hinter der alten eingelagert. So werden Überalterung und Ablauf von Mindesthaltbarkeitsdaten verhindert. Why the other options are incorrect: • Teure Waren werden zuerst entnommen, um Kapitalbindungskosten zu senken: Die Entnahme nach Warenwert ist kein standardisiertes Lagerprinzip; FIFO richtet sich ausschließlich nach dem Einlagerungsdatum, nicht nach dem Preis. • Neue Waren werden direkt vor ältere Waren eingelagert und zuerst entnommen: Das beschreibt das Gegenteil von FIFO – wenn neue Ware vorne liegt und zuerst entnommen wird, entspricht das dem LIFO-Prinzip, das bei verderblichen Gütern ungeeignet ist. • Alle Warenchargen einer Artikelnummer werden gleichzeitig entnommen: Chargen werden im Lager getrennt verwaltet, nicht gleichzeitig entnommen. Das FIFO-Prinzip regelt die Reihenfolge, nicht den gleichzeitigen Zugriff.

Fachlagerist Welche Aussage zur Grunderwerbsteuer in Deutschland ist korrekt?

A. Die Grunderwerbsteuer ist bundesweit einheitlich auf 3,5 % festgelegt.

B. Der Steuersatz der Grunderwerbsteuer wird von jedem Bundesland individuell festgesetzt. ✓

C. Die Grunderwerbsteuer wird ausschließlich vom Verkäufer eines Grundstücks geschuldet.

D. Die Grunderwerbsteuer entfällt grundsätzlich beim Erwerb von Neubauten.

Richtig — B. Seit der Föderalismusreform haben die Bundesländer das Recht, den Grunderwerbsteuersatz eigenständig festzusetzen. Er variiert derzeit zwischen 3,5 % (z. B. Bayern) und 6,5 % (z. B. Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein). Why the other options are incorrect: • Die Grunderwerbsteuer ist bundesweit einheitlich auf 3,5 % festgelegt.: Der Satz von 3,5 % war ursprünglich der bundeseinheitliche Wert, gilt aber seit Übertragung der Länderkompetenz nicht mehr allgemein – die Sätze weichen je nach Bundesland erheblich voneinander ab. • Die Grunderwerbsteuer wird ausschließlich vom Verkäufer eines Grundstücks geschuldet.: In der Regel ist der Käufer der Steuerschuldner der Grunderwerbsteuer. Zwar können Käufer und Verkäufer vertraglich eine andere Kostenverteilung vereinbaren, gegenüber dem Finanzamt haften jedoch beide gesamtschuldnerisch. • Die Grunderwerbsteuer entfällt grundsätzlich beim Erwerb von Neubauten.: Die Grunderwerbsteuer fällt beim Erwerb von Grundstücken und Gebäuden generell an, unabhängig davon, ob es sich um Neubauten oder Bestandsimmobilien handelt.

Fachlagerist Welche der folgenden Steuern zählt zu den sogenannten 'Gemeinschaftssteuern' in Deutschland?

A. Grundsteuer, weil sie allen Gemeindeebenen zugute kommt

B. Gewerbesteuer, weil sie von Bund, Ländern und Gemeinden gemeinsam festgesetzt wird

C. Einkommensteuer, weil ihr Aufkommen nach einem gesetzlichen Schlüssel auf Bund, Länder und Gemeinden verteilt wird ✓

D. Kfz-Steuer, weil sie von Bund und Ländern gemeinsam erhoben wird

Richtig — C. Gemeinschaftssteuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer) sind in Art. 106 GG geregelt; ihr Aufkommen wird nach festgelegten Quoten auf Bund, Länder und zum Teil Gemeinden verteilt. Why the other options are incorrect: • Grundsteuer, weil sie allen Gemeindeebenen zugute kommt: Die Grundsteuer ist eine Gemeindesteuer, kein Gemeinschaftssteuer – ihr Aufkommen fließt ausschließlich den Gemeinden zu. • Gewerbesteuer, weil sie von Bund, Ländern und Gemeinden gemeinsam festgesetzt wird: Die Gewerbesteuer ist ebenfalls eine Gemeindesteuer; die Festsetzung des Hebesatzes liegt bei der Gemeinde, nicht bei Bund oder Ländern. • Kfz-Steuer, weil sie von Bund und Ländern gemeinsam erhoben wird: Die Kfz-Steuer ist eine Bundessteuer; ihr Aufkommen steht allein dem Bund zu und wird nicht mit Ländern oder Gemeinden geteilt.

Fachlagerist Wie viele Mitglieder sind zur Gründung einer eingetragenen Genossenschaft (eG) nach dem Genossenschaftsgesetz (GenG) mindestens erforderlich?

A. 2 Mitglieder

B. 3 Mitglieder ✓

C. 5 Mitglieder

D. 7 Mitglieder

Richtig — B. Gemäß § 4 GenG sind zur Gründung einer eingetragenen Genossenschaft mindestens 3 Mitglieder erforderlich. Diese Mindestanzahl muss auch dauerhaft aufrechterhalten werden. Why the other options are incorrect: • 2 Mitglieder: 2 Mitglieder sind nicht ausreichend; das GenG schreibt ausdrücklich eine Mindestanzahl von 3 Personen vor. • 5 Mitglieder: 5 Mitglieder wären mehr als das gesetzliche Minimum; die eG kann bereits mit 3 Personen gegründet werden. • 7 Mitglieder: 7 Mitglieder ist die Mindestanzahl für einen eingetragenen Verein (e.V.) gemäß § 56 BGB, nicht für eine Genossenschaft nach GenG.

Fachlagerist Ein Lager hat im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Lagerbestand von 500 Einheiten gehabt und insgesamt 3.000 Einheiten verkauft. Wie hoch ist die Lagerumschlagshäufigkeit?

A. 2,0

B. 6,0 ✓

C. 15,0

D. 0,17

Richtig — B. Die Lagerumschlagshäufigkeit errechnet sich aus: Jahresabsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand = 3.000 ÷ 500 = 6,0. Ein Wert von 6 bedeutet, dass der Lagerbestand im Jahr durchschnittlich sechsmal umgeschlagen wurde. Why the other options are incorrect: • 2,0: Der Wert 2,0 wäre das Ergebnis, wenn man z. B. 1.000 ÷ 500 rechnen würde. Die korrekte Formel wird hier nicht angewendet. • 15,0: 15,0 ergibt sich nicht aus den genannten Zahlen. Eine Verwechslung mit der Lagerreichweite (365 ÷ Umschlagshäufigkeit) könnte zu falschen Werten führen. • 0,17: Der Wert 0,17 wäre das Ergebnis einer umgekehrten Berechnung (500 ÷ 3.000). Die Formel ist jedoch Absatzmenge ÷ Lagerbestand, nicht umgekehrt.

Fachlagerist Die 5S-Methode wird im Lagerwesen zur systematischen Arbeitsplatzorganisation eingesetzt. Was beschreibt den ersten Schritt 'Sortieren' (japanisch: Seiri) korrekt?

A. Alle Arbeitsmittel werden beschriftet und in festen Regalen einheitlich nach einem Ordnungssystem angeordnet.

B. Unnötige Gegenstände und Materialien werden am Arbeitsplatz identifiziert und konsequent entfernt. ✓

C. Der Arbeitsplatz wird täglich zu einem festen Zeitpunkt gründlich gereinigt und auf Schäden kontrolliert.

D. Neue Standards für den Arbeitsablauf werden einmalig dokumentiert und anschließend dauerhaft festgeschrieben.

Richtig — B. Der erste Schritt 'Sortieren' (Seiri) zielt darauf ab, alle Dinge am Arbeitsplatz zu sichten und alles Unnötige, Überflüssige oder Defekte zu entfernen. Nur das tatsächlich Benötigte verbleibt am Arbeitsplatz – dies schafft Übersicht und reduziert Verschwendung. Why the other options are incorrect: • Alle Arbeitsmittel werden beschriftet und in festen Regalen einheitlich nach einem Ordnungssystem angeordnet.: Das Beschriften und geordnete Anordnen von Arbeitsmitteln entspricht dem zweiten Schritt 'Systematisieren' (Seiton), nicht dem Sortieren. • Der Arbeitsplatz wird täglich zu einem festen Zeitpunkt gründlich gereinigt und auf Schäden kontrolliert.: Das regelmäßige Reinigen des Arbeitsplatzes entspricht dem dritten Schritt 'Säubern' (Seiso), nicht dem ersten Schritt Sortieren. • Neue Standards für den Arbeitsablauf werden einmalig dokumentiert und anschließend dauerhaft festgeschrieben.: Das Dokumentieren und Einhalten von Standards entspricht dem vierten Schritt 'Standardisieren' (Seiketsu); zudem widerspricht das dauerhafte Einfrieren dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung (Kaizen).

Fachlagerist Welches Finanzierungsprinzip liegt der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung zugrunde?

A. Kapitaldeckungsverfahren: Jeder Versicherte spart auf einem individuellen Konto Kapital für seine eigene Rente an.

B. Umlageverfahren: Die Beiträge der aktiv Versicherten werden direkt zur Finanzierung der laufenden Renten verwendet. ✓

C. Mischsystem: Die Renten werden hälftig aus privat angespartem Kapital und Steuermitteln finanziert, ohne Beiträge der Versicherten.

D. Äquivalenzprinzip: Die Rentenhöhe richtet sich ausschließlich nach der Dauer der Beschäftigung.

Richtig — B. Die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf dem Umlageverfahren (Generationenvertrag): Die Beiträge der heutigen Erwerbstätigen finanzieren unmittelbar die Renten der aktuellen Rentnerinnen und Rentner. Why the other options are incorrect: • Kapitaldeckungsverfahren: Jeder Versicherte spart auf einem individuellen Konto Kapital für seine eigene Rente an.: Das Kapitaldeckungsverfahren ist das Prinzip privater Rentenversicherungen oder der betrieblichen Altersvorsorge, nicht der gesetzlichen Rentenversicherung. • Mischsystem: Die Renten werden hälftig aus privat angespartem Kapital und Steuermitteln finanziert, ohne Beiträge der Versicherten.: Die GRV wird durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Bundeszuschüsse finanziert, aber nach dem Umlageprinzip – nicht durch privat angesparte Kapitalbeträge. • Äquivalenzprinzip: Die Rentenhöhe richtet sich ausschließlich nach der Dauer der Beschäftigung.: Das Äquivalenzprinzip beschreibt das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen, ist aber kein Finanzierungsprinzip; zudem hängt die Rentenhöhe von Entgeltpunkten ab, nicht allein von der Beschäftigungsdauer.

Fachlagerist Wie werden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung grundsätzlich aufgeteilt?

A. Der Arbeitgeber trägt den gesamten Beitrag allein.

B. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen den Beitrag je zur Hälfte (paritätisch). ✓

C. Der Arbeitnehmer zahlt zwei Drittel, der Arbeitgeber ein Drittel.

D. Der Staat übernimmt die Hälfte des Beitrags, den Rest zahlt der Arbeitnehmer.

Richtig — B. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden paritätisch finanziert: Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte des Beitragssatzes (aktuell 18,6 % des beitragspflichtigen Bruttoentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Why the other options are incorrect: • Der Arbeitgeber trägt den gesamten Beitrag allein.: Die alleinige Finanzierung durch den Arbeitgeber gilt ausschließlich für die Unfallversicherung. Bei der Rentenversicherung beteiligen sich beide Seiten hälftig. • Der Arbeitnehmer zahlt zwei Drittel, der Arbeitgeber ein Drittel.: Eine Aufteilung im Verhältnis 2:1 zu Lasten des Arbeitnehmers existiert in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. Es gilt das Prinzip der hälftigen Aufteilung. • Der Staat übernimmt die Hälfte des Beitrags, den Rest zahlt der Arbeitnehmer.: Der Bund leistet zwar Zuschüsse an die Rentenversicherung, beteiligt sich aber nicht am lohnbezogenen Pflichtbeitrag. Die hälftige Aufteilung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bleibt bestehen.

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