SBF See
Übungstest
Übe für SBF See mit realistischen Prüfungsfragen, verständlichen Erklärungen, zeitbegrenzten Mock-Tests und Fortschrittsverfolgung.
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30 kostenlose SBF See Fragen
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Wie lang sollte eine Schleppleine bei starkem Seegang sein?
Richtig — A. Durch die ausreichende Länge der Schleppleine kann ein Einrucken in die Leine vermieden werden. Das schleppende und das geschleppte Schiff sollten sich gleichzeitig in der gleichen Wellenphase befinden (d. h. beide zwei bis drei Wellenlängen hintereinander gleichzeitig entweder im Wellental oder auf dem Wellenkamm sein.) -
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Was ist zu beachten, wenn ein Sportboot geschleppt werden soll?
Richtig — A. Jedes Fahrzeug hat eine von der Rumpfform und -länge abhängige 'Rumpfgeschwindigkeit'. Sog. 'Verdränger' können maximal so schnell wie die Rumpfgeschwindigkeit fahren, 'Gleiter' auch schneller. Wird ein Verdränger schneller als seine Rumpfgeschwindigkeit geschleppt, entsteht übermäßiger Druck auf die Schleppleine und die Beschläge. Ein ruckartiges Steifkommen (Einrucken) der Schleppleine überlastet das Material (z. B. Leinen und Klampen) und ist deshalb zu vermeiden. -
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Was zeigt die folgende Abbildung?
Richtig — A. Dass es sich um eine Abbildung an der Nordhalbkugel handelt, erkennt man daran, dass die Breitengrade nach oben mit höheren Zahlen versehen sind (35°, 40°, 45°, 50°, 55°). Warme Luftströmung (transparenter Pfeil) hinter der Warmfront (Halbkreise), kalte Luftströmung (schwarzer Pfeil) hinter der Kaltfront (Dreiecke). -
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Mit welchen Hilfsmitteln kann eine im Wasser treibende Person schnell und sicher an Bord genommen werden?
Richtig — A. Eine Leinenverbindung zur treibenden Person ist wichtig, damit diese nicht abtreibt. Sie kann dann in einer Rettungsschlaufe (breite Schlaufe aus schwimmendem Material) oder einem Bergenetz (spezielles Netz zur Bergung Schiffbrüchiger) mithilfe einer Talje (Flaschenzug) zurück an Bord gezogen werden - wenn möglich am äußeren Ende des Großbaums, damit sie nicht gegen die Bordwand schlägt. Kann die Person selbst schwimmen und ist wenig Wellengang, kann sie auch über die Badeleiter zurück an Bord klettern. -
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Womit kann ein steuerunfähiges Sportboot mit dem Bug in den Wind gehalten werden?
Richtig — A. Der Treibanker oder ein anderer schwimmfähiger Gegenstand, der einen Widerstand erzeugt (z. B. Bootsmannsstuhl) wird an einer Leine am Bug befestigt ins Wasser gelassen. Durch den Widerstand im Wasser wird der Bug im Wind gehalten. -
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In welchen Maßeinheiten werden in deutschen Seekarten die Tiefen angegeben?
Richtig — A. Detailliertere Angaben als Meter und Dezimeter können nicht gemacht werden, weil sich die Tiefe mit jeder Welle verändert. -
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Welche Verpflichtung hat man als Bootsführer, um einen Beitrag zur Reinhaltung der Gewässer zu leisten?
Richtig — A. Alle Abfälle müssen an Land entsorgt werden, einschließlich Bioabfälle, etc. -
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Was versteht man unter einem Hochwasser?
Richtig — A. Das ist die richtige Antwort. -
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Wo sollen die Gasbehälter einer Flüssiggasanlage gelagert werden?
Richtig — A. Flüssiggas ist schwerer als Luft. Werden Gasbehälter unten im Schiff gelagert, sammelt sich bei einem Gasleck das Gas in der Bilge. Auf dem Vorschiff können Gasbehälter von Bord fallen. Ein Raum für die Aufbewahrung von Flüssiggas muss auf Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords haben, damit austretendes Gas abfließen kann. -
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Wie verhält sich im Allgemeinen das Schiff im Rückwärtsgang bei einem rechtsdrehenden Propeller?
Richtig — A. Im Rückwärtsgang dreht ein rechtsdrehender Propeller gegen den Uhrzeigersinn. Die Drehung des Propellers erzeugt eine kreisförmige Strömung, die an Steuerbord ans Heck "prallt" und es nach Backbord versetzt. -
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Welche Sicherheitsmaßnahmen sind auf See vor Eintritt von schwerem Wetter (Starkwind, Sturm) zu treffen?
Richtig — A. Verschlusszustand herbeiführen' bedeutet, dass alle Öffnungen (Luken, Bullaugen, etc.) des Bootes verschlossen werden, damit im Sturm kein Wasser eindringen kann. Rettungswesten müssen angelegt und andere Rettungsmittel bereitgehalten werden. Wenn erforderlich und möglich sollte ein Hafen angelaufen werden. -
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Was ist unter der indirekten Ruderwirkung (Radeffekt) des Propellers zu verstehen?
Richtig — A. Die Drehung des Propellers erzeugt eine kreisförmige Strömung, die ans Heck "prallt" und es seitlich versetzt. -
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Was versteht man unter Ebbe?
Richtig — A. Das ist die richtige Antwort. -
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Wo findet man Bedeutungen und Erläuterungen zu Zeichen, Abkürzungen und Begriffen in deutschen Seekarten?
Richtig — A. Die INT 1, als Abkürzung für 'Internationale Seekarte Nr. 1', ist ein Verzeichnis mit allen in Seekarten verwendeten Symbolen und Abkürzungen. -
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Was versteht man unter einem Richtfeuer?
Richtig — A. Wenn beide Feuer eines Richtfeuers genau übereinander auf einer Linie stehen (in Deckung gebracht sind), stimmt der Kurs des eigenen Schiffes. -
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Was versteht man unter einem unterbrochenen Feuer?
Richtig — A. Das ist die richtige Antwort. -
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Welche Bedeutung hat folgendes Schifffahrtszeichen?
Richtig — A. Das ist die richtige Antwort. -
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Welche Kennung und Farbe haben die Feuer der Leuchttonnen an der Steuerbordseite des Fahrwassers?
Richtig — A. Das ist die richtige Antwort. -
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Was für ein Licht muss ein Ankerlieger von weniger als 50 m Länge führen?
Richtig — A. Dieses Licht wird 'Ankerlicht' genannt. Ankerlieger bis 50 m führen ein Ankerlicht an gut sichtbarer Stelle. Ankerlieger ab 50 m Länge führen ein Ankerlicht am Bug und am Heck. Ankerlieger ab 100 m Länge müssen bei Nacht und bei verminderter Sicht zudem die Decksbeleuchtung einschalten. -
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Welche Bedeutung hat folgendes Flaggensignal?
Richtig — A. Diese Flagge steht für "Bringen Sie Ihr Fahrzeug sofort zum Stehen!" (z. B. Aufforderung durch die Wasserschutzpolizei). -
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Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?
Richtig — A. Nur Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes, die sich in einem Einsatz befinden, dürfen das blaue Funkellicht führen. -
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Welches Fahrzeug muss diese Lichter führen?
Richtig — A. Die rot-weiß-roten Rundumlichter bedeuten 'manövrierbehindert'. Die Seitenlichter und das Topplicht zeigen, dass das manövrierbehinderte Schiff Fahrt durchs Wasser macht. Das zweite (achterliche) Topplicht muss nur von Schiffen von 50 und mehr Meter Länge geführt werden. -
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Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen Segelfahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
Richtig — A. Im Fahrwasser müssen nicht dem Fahrwasser folgende Segelfahrzeuge dem Fahrwasser folgenden Maschinenfahrzeugen ausweichen. Außerhalb des Fahrwassers ist das Maschinenfahrzeug ausweichpflichtig. -
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Wie muss man sich gegenüber diesem Fahrzeug verhalten?
Richtig — A. Es handelt sich um ein tiefgangbehindertes Fahrzeug. 'Tiefgangbehindert' bedeutet, dass es einen großen Tiefgang hat und deshalb nur in genügend tiefem Wasser, i. d. R. innerhalb der Fahrrinne, fahren kann. Es ist deshalb in seiner Manövrierfähigkeit eingeschränkt. -
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Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierbehinderten Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
Richtig — A. Die Ausweichregeln sind so gestaltet, dass stets das manövrierfähigere Fahrzeug ausweichpflichtig ist. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen, weil es manövrierfähiger ist als das manövrierbehinderte Fahrzeug. -
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Wie muss sich ein Ausweichpflichtiger gegenüber einem Kurshalter verhalten?
Richtig — A. Durch ein frühzeitiges, durchgreifendes und klar erkennbares Ausweichmanöver erkennt der Kurshaltepflichtige rechtzeitig, dass der Ausweichpflichtige seiner Ausweichpflicht nachkommt. -
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Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierunfähigen Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
Richtig — A. Die Ausweichregeln sind so gestaltet, dass stets das manövrierfähigere Fahrzeug ausweichpflichtig ist. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen, weil es manövrierfähiger ist als das manövrierunfähige Fahrzeug. -
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Wie lang ist die Dauer eines langen Tons (—)?
Richtig — A. Schallsignale bestehen aus kurzen Tönen (1 Sekunde) und langen Tönen (4 - 6 Sekunden) -
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Welche Sportboote sind von der Fahrerlaubnispflicht auf den Seeschifffahrtsstraßen ausgenommen?
Richtig — A. Der Sportbootführerschein-See ist vorgeschrieben für Fahrzeuge mit einer Antriebsleistung von mehr als 15 PS (=11,03 kW) für Verbrennungsmotoren bzw. 10,2 PS (=7,5 kW) für Elektromotoren. Für Elektromotoren gilt ein niedrigerer Grenzwert, weil zur Ermittlung der maximalen Antriebsleistung von Elektromotoren die maximale Leistung im Dauerbetrieb zugrunde gelegt wird. Elektromotoren können kurzfristig jedoch mehr Leistung erbringen als im Dauerbetrieb. Ein Elektromotor mit einer maximalen Antriebsleistung von 10,2 PS im Dauerbetrieb kann also kurzfristig mehr als 10,2 PS Leistung erbringen. -
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In welcher Vorschrift findet man die Regeln zum Befahren von Verkehrstrennungsgebieten?
Richtig — A. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung präzisiert die Kollisionsverhütungsregeln (KVR). Bezüglich der Befahrensregeln von Verkehrstrennungsgebieten nimmt die SeeSchStrO keine Präzisierungen gegenüber der KVR vor. Es gelten in deutschen Hoheitsgewässern in Verkehrstrennungsgebieten folglich die Regelungen der KVR.
SBF See Beispielfragen
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SBF See Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen Segelfahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
A. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen. ✓
B. Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
C. Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern.
D. Das Maschinenfahrzeug muss vorsichtig manövrieren bis die Gefahr vorüber ist.
Richtig — A. Im Fahrwasser müssen nicht dem Fahrwasser folgende Segelfahrzeuge dem Fahrwasser folgenden Maschinenfahrzeugen ausweichen. Außerhalb des Fahrwassers ist das Maschinenfahrzeug ausweichpflichtig.
SBF See Wie muss man sich gegenüber diesem Fahrzeug verhalten?
A. Die sichere Durchfahrt des Fahrzeugs darf nicht behindert werden. ✓
B. Das Fahrzeug muss an Steuerbord passiert werden.
C. Sog und Wellenschlag vermeiden.
D. Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
Richtig — A. Es handelt sich um ein tiefgangbehindertes Fahrzeug. 'Tiefgangbehindert' bedeutet, dass es einen großen Tiefgang hat und deshalb nur in genügend tiefem Wasser, i. d. R. innerhalb der Fahrrinne, fahren kann. Es ist deshalb in seiner Manövrierfähigkeit eingeschränkt.
SBF See Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierbehinderten Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
A. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen. ✓
B. Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
C. Das Maschinenfahrzeug muss seinen Kurs nach Steuerbord ändern.
D. Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern.
Richtig — A. Die Ausweichregeln sind so gestaltet, dass stets das manövrierfähigere Fahrzeug ausweichpflichtig ist. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen, weil es manövrierfähiger ist als das manövrierbehinderte Fahrzeug.
SBF See Wie muss sich ein Ausweichpflichtiger gegenüber einem Kurshalter verhalten?
A. Das Ausweichmanöver muss frühzeitig, durchgreifend und klar erkennbar durchgeführt werden. ✓
B. Der Kurs muss bei Annäherung an den Kurshalter Schritt für Schritt so angepasst werden, dass das Heck des Anderen sicher umfahren wird.
C. Das Manöver des letzten Augenblicks ist durchzuführen. Es muss so ausgewichen werden, wie es zur Vermeidung eines Zusammenstoßes am dienlichsten ist.
D. Die Fahrt ist auf das für die Steuerfähigkeit erforderliche Mindestmaß zu reduzieren, im Zweifelsfall muss ganz aufgestoppt werden.
Richtig — A. Durch ein frühzeitiges, durchgreifendes und klar erkennbares Ausweichmanöver erkennt der Kurshaltepflichtige rechtzeitig, dass der Ausweichpflichtige seiner Ausweichpflicht nachkommt.
SBF See Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierunfähigen Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
A. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen. ✓
B. Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
C. Das Maschinenfahrzeug muss seinen Kurs nach Steuerbord ändern.
D. Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern.
Richtig — A. Die Ausweichregeln sind so gestaltet, dass stets das manövrierfähigere Fahrzeug ausweichpflichtig ist. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen, weil es manövrierfähiger ist als das manövrierunfähige Fahrzeug.
SBF See Wie lang ist die Dauer eines langen Tons (—)?
A. Etwa 4 - 6 Sekunden. ✓
B. Etwa 2 - 6 Sekunden.
C. Etwa 1 - 2 Sekunden.
D. Etwa 6 - 8 Sekunden.
Richtig — A. Schallsignale bestehen aus kurzen Tönen (1 Sekunde) und langen Tönen (4 - 6 Sekunden)
SBF See Welche Sportboote sind von der Fahrerlaubnispflicht auf den Seeschifffahrtsstraßen ausgenommen?
A. Sportboote ohne Antriebsmaschine oder solche mit einer größten, nicht überschreitbaren Nutzleistung von 11,03 Kilowatt (15 PS) bei Verwendung eines Verbrennungsmotors bzw. 7,5 Kilowatt bei Verwendung eines Elektromotors Betriebsart S1 (Dauerbetrieb) oder weniger. ✓
B. Sportboote unter Segel mit einer Rumpflänge unter 20 m und solche deren Antriebsmaschine nicht benutzt wird.
C. Sportboote mit Antriebsmaschine mit einer größeren Nutzleistung als 11,03 Kilowatt (15 PS) bei Verwendung eines Verbrennungsmotors bzw. 7,5 Kilowatt bei Verwendung eines Elektromotors Betriebsart S1 (Dauerbetrieb).
D. Sportboote, die entweder vor Anker liegen oder an Land festgemacht sind oder auf Grund sitzen.
Richtig — A. Der Sportbootführerschein-See ist vorgeschrieben für Fahrzeuge mit einer Antriebsleistung von mehr als 15 PS (=11,03 kW) für Verbrennungsmotoren bzw. 10,2 PS (=7,5 kW) für Elektromotoren. Für Elektromotoren gilt ein niedrigerer Grenzwert, weil zur Ermittlung der maximalen Antriebsleistung von Elektromotoren die maximale Leistung im Dauerbetrieb zugrunde gelegt wird. Elektromotoren können kurzfristig jedoch mehr Leistung erbringen als im Dauerbetrieb. Ein Elektromotor mit einer maximalen Antriebsleistung von 10,2 PS im Dauerbetrieb kann also kurzfristig mehr als 10,2 PS Leistung erbringen.
SBF See In welcher Vorschrift findet man die Regeln zum Befahren von Verkehrstrennungsgebieten?
A. In den Kollisionsverhütungsregeln. ✓
B. In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
C. In den Kollisionsverhütungsregeln und der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.
D. In den 'Bekanntmachungen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)'.
Richtig — A. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung präzisiert die Kollisionsverhütungsregeln (KVR). Bezüglich der Befahrensregeln von Verkehrstrennungsgebieten nimmt die SeeSchStrO keine Präzisierungen gegenüber der KVR vor. Es gelten in deutschen Hoheitsgewässern in Verkehrstrennungsgebieten folglich die Regelungen der KVR.
Über den SBF See Test
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