SRC Seefunk
Übungstest
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30 kostenlose SRC Seefunk Fragen
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Welcher Funkdienst gehört neben dem Revier- und Hafenfunkdienst ebenfalls zum Sicherheitsfunkdienst innerhalb des mobilen Seefunkdienstes?
Richtig — C. Zum Sicherheitsfunkdienst gehören der Revier- und Hafenfunkdienst und der Schiffslenkungsfunkdienst. Der Revier- und Hafenfunkdienst umfasst regelmäßige Meldungen zum Revier oder Hafen (z. B. regelmäßige Wettermeldungen oder Angaben zu Schiffsbewegungen in einem Hafenbereich). Der Schiffslenkungsfunkdienst spricht direkt mit Schiffen und gibt diesen Anweisungen z. B. vor einer Schleuse zu warten. -
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Welche Vorkommnisse im Seefunkdienst sollen im Schiffstagebuch dokumentiert werden?
Richtig — C. Im Schiffstagebuch (Logbuch) werden wichtige Ereignisse festgehalten: Routineverkehr, der DSC-Verkehr sowie Fehlalarme müssen nicht im Logbuch dokumentiert werden. -
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An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?
Richtig — D. In der Regel werden Dringlichkeitsmeldungen an alle Funkstellen gerichtet. In Ausnahmefällen, z. B. wenn ein Schiff auf ein Hindernis zufährt, kann dieses auch direkt mit einer Dringlichkeitsmeldung angefunkt werden. -
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Wie ist die Rangfolge der Aussendungen im Seefunkdienst festgelegt?
Richtig — C. • Notverkehr (MAYDAY): Lebensgefahr, höchste Rangfolge • Dringlichkeitsverkehr (PAN PAN): Dringende Meldung ohne akute Lebensgefahr, zweithöchste Rangfolge • Sicherheitsverkehr (SECURITE): Nautische Warnnachricht oder Wetterwarnung, dritthöchste Rangfolge • Routineverkehr: Informationsaustausch zwischen Funkstellen -
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Welche UKW-Kanäle benutzen Sportfahrzeuge für den Funkverkehr untereinander vorzugsweise in den deutschen Hoheitsgewässern?
Richtig — B. • Kanäle 69 und 72: Routineverkehr zwischen Sportbooten • Kanal 70: DSC-Anrufe (gesperrt für Sprechfunk) • Kanal 10: Not-, Sicherheits- und Anrufkanal im Binnenfunk; Schiff-Schiff-Funkkanal im Seefunkdienst • Kanal 13: In Deutschland Schiffslenkungsfunkdienst und Hafenfunkdienst • Kanal 06: Kommunikation zwischen Seefunkstellen. Wird im SAR-Fall für On-Scene-Communication verwendet. -
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Welcher UKW-Kanal ist vorzugsweise für den Schiff-Schiff-Verkehr und für koordinierte Such- und Rettungseinsätze (SAR) vorgesehen?
Richtig — C. Kanal 06 ist für den Schiff-Schiff-Verkehr vorgesehen. Während eines laufenden SAR-Einsatzes wird der Kanal für den Funkverkehr vor Ort zwischen dem Havaristen und an der Rettung beteiligten Schiffen und Hubschraubern verwendet. -
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Wie lautet das Notzeichen im Sprechfunk?
Richtig — A. • MAYDAY: Notzeichen • PAN PAN: Dringlichkeitszeichen • DISTRESS: Kein Sprechfunkzeichen. Heißt auf Deutsch "Not" • SOS: Zwar ein Notsignal, wird aber nicht im Sprechfunk verwendet, sondern z. B. als Schallsignal abgegeben -
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Wann darf eine Seefunkstelle, wenn sie Hilfe leisten kann, den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigen?
Richtig — A. Wird ein Notalarm ausgesendet, warten die Seefunkstellen auf die Reaktion einer Küstenfunkstelle. Wenn eine Küstenfunkstelle in Reichweite ist, übernimmt diese die Koordination des Notfunkverkehrs. Nach der Bestätigung durch die Küstenfunkstelle - oder einer angemessenen Wartefrist, falls keine Küstenfunkstelle in Funkreichweite des Havaristen ist - bestätigen Seefunkstellen, die Hilfe leisten können, den Notalarm auf Kanal 16. -
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Welche Aufgabe hat ein 'MRCC' im Seenotfall?
Richtig — B. Das MRCC (Maritime Rescue Coordination Center) ist eine spezialisierte Rettungsleitstelle für Seenotfälle. Sie koordiniert die zur Verfügung stehenden Schiffe, die an der Suche und Rettung beteiligt sind, und wickelt den Notverkehr ab. Das deutsche MRCC ist Bremen Rescue. -
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Welche Funktion hat eine Satelliten-Seenotfunkbake (Emergency Position-Indicating Radiobeacon [EPIRB])?
Richtig — B. Eine EPIRB ist eine Satelliten-Notfunkboje, die automatisch über die COSPAS-SARSAT-Satelliten ein Notsignal absetzen kann. Moderne EPIRB-Seenotfunkbaken übertragen dabei auch automatisch die GPS-Position des in Not befindlichen Schiffs. Mit ihrer Kennung kann eine EPIRB eindeutig einem Schiff zugeordnet werden. Allerdings kann eine EPIRB nicht über UKW-Funk kommunizieren und erleichtert nicht die Ortung mittels Radar. -
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Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?
Richtig — A. In den Seegebieten A1 bis A3 (d. h. allen Bereichen außer der Arktis und Antarktis) wird das EPIRB-Notsignal von geostationären Satelliten innerhalb weniger Minuten empfangen und ans zuständige MRCC weitergeleitet. Dabei wird das MRCC darüber informiert, dass sich ein gewisses Schiff in Not befindet. Nur wenn die EPIRB-Seenotfunkbake ein GPS-Modul hat, wird dabei auch die Position mitgesendet. Hat die EPIRB-Seenotfunkbake kein GPS-Modul, dauert es bis zu vier Stunden, bis ein nicht-geostationärer Satellit die EPIRB-Seenotfunkbare überfliegt und die Position unter Ausnutzung des Doppler-Effekts bestimmen kann. -
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Wie ist zu verfahren, wenn während eines Notverkehrs auf Kanal 16 die Ankündigung einer Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung 'An alle Funkstellen' vorgenommen werden soll?
Richtig — D. Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen werden - wenn vorhanden - mittels DSC (elektronisch auf Kanal 70) angekündigt. Dringlichkeitsmeldungen werden danach in der Regel direkt auf Kanal 16 im Sprechfunkverfahren gesend. Eine Sicherheitsmeldung wird auf Kanal 16 angekündigt und danach auf einem Arbeitskanal im Sprechfunk gesendet. Während eines Notverkehrs werden sowohl Dringlichkeits- als auch Sicherheitsmeldungen - während einer Pause im Notverkehr - auf Kanal 16 nur angekündigt und danach auf einem Arbeitskanal gesendet, um den laufenden Notverkehr nicht zu stören. -
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Welches Navigationsgerät empfängt das Signal eines aktivierten Transponders für Suche und Rettung (SART)?
Richtig — C. Eine SART-Boje sendet ein spezielles Signal aus, das nicht per Funk empfangen werden kann, sondern auf dem Radargerät dargestellt wird. Auf dem Radarschirm erscheint eine Linie von mindestens zwölf Zeichen, die zur aussendenden SART-Boje zeigen. -
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Wann wird im Seefunkdienst die Aufforderung SILENCE MAYDAY ausgesendet?
Richtig — C. Die Funkstelle, die den laufenden Notverkehr leitet (i. d. R. eine Küstenfunkstelle) kann andere Funkstellen auf Kanal 16, die den laufenden Notverkehr stören, mit den Worten "SILENCE MAYDAY" zur Funkstille auffordern. -
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Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?
Richtig — D. Die EPIRB-Seenotfunkbake löst sich automatisch aus ihrer Halterung, wenn das Schiff sinkt und ein Wasserdruck von etwa zwei Metern Wassertiefe auf sie wirkt. Sie steigt dann zur Wasseroberfläche und sendet automatisch einen Notalarm aus. -
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Wie lauten die Maritime Identification Digits (MID) für die Bundesrepublik Deutschland?
Richtig — C. Die MID (engl. "Maritime Identification Digits") sind sozusagen die Vorwahl in einer MMSI und hängen vom Land ab, unter dessen Flagge das Schiff fährt. Für Deutschland lautet die MID 211 und in der DDR lautete sie 218. (219 ist die MID für Schiffe unter dänischer Flagge, 224 für spanische Schiffe und 226 für französische Schiffe.) -
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Woran ist die Nationalität der Seefunkstelle in der MMSI erkennbar?
Richtig — C. Die Nationalität der MMSI ist an den MID (engl. "Maritime Identification Digits") zu erkennen. Deutsche MID sind 211 und 218. Für deutsche Seefunkstellen bilden die MID die ersten drei Ziffern der MMSI (211xxxxxx), für deutsche Küstenfunkstellen beginnt die MMSI jeweils mit zwei Nullen gefolgt von den MID (00211xxxx). -
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Wie setzt sich die Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?
Richtig — A. Die MMSI einer Seefunkstelle besteht aus neun Ziffern. Die ersten drei Ziffern sind die Länderkennung (MID - engl. "Maritime Identification Digits", dt. "Seefunkkennzahl". Für Deutschland 211 oder 218), gefolgt von 6 Ziffern (die Rufnummer). -
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Was ist eine 'Küstenfunkstelle'?
Richtig — C. Küstenfunkstellen betreiben Funkanlagen an Land und gehören zu bestimmten Behörden, z..B. Revierzentralen, Schleusen, MRCC Rescue Bremen, etc. -
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Welche Aussendung wird als 'WX' bezeichnet?
Richtig — D. Die Abkürzung WX wird international in der Seeschifffahrt verwendet, um Wetterinformationen zu kennzeichnen. -
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Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?
Richtig — D. Das GMDSS dient der schnellen und genauen Alarmierung bei Notfällen (MAYDAY), Dringlichkeitsfällen (PAN PAN) und Sicherheitsfällen (SECURITE) -
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Welche Bedeutung hat die Zeitangabe 'LT' (Local Time)?
Richtig — A. LT steht für Local Time - die Ortszeit, bezogen auf die Zeitzone am aktuellen Standort des Schiffes. -
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Wie bezeichnet man ein funkärztliches Beratungsgespräch?
Richtig — D. Ein funkärztliches Beratungsgespräch wird als Medico-Gespräch bezeichnet. Dabei kann sich ein Schiff per Funk ärztlichen Rat holen, wenn medizinische Hilfe an Bord benötigt wird. Solche Gespräche haben Priorität im Funkverkehr. -
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Eine Yacht befindet sich in einem Seegebiet, das von der Sprechfunkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle abgedeckt wird, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. In welchem Seegebiet befindet sich das Fahrzeug?
Richtig — D. Seegebiet A1 ist definiert als Gebiet innerhalb der Funkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. Meist erstreckt sich A1 bis etwa 30-40 Seemeilen von der Küste. -
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Was kennzeichnet die Betriebsart 'Simplex'?
Richtig — C. In der Betriebsart "Simplex" spricht immer nur eine Seite, während die andere Seite zuhört. Man nennt dies "Wechselsprechen". Die gleiche Frequenz wird zum Empfangen und Senden verwendet, warum man immer nur entweder senden ("sprechen") oder empfangen ("zuhören") kann. -
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Was kennzeichnet die Betriebsart 'Duplex'?
Richtig — C. In der Betriebsart "Simplex" spricht immer nur eine Seite, während die andere Seite zuhört. Man nennt dies "Wechselsprechen". In der Betriebsart "Duplex" können beide Seiten gleichzeitig hören und sprechen, wie beim Telefonieren. Man nennt dies "Gegensprechen". Für die Betriebsart "Duplex" sind zwei Frequenzen nötig, eine zum Senden und eine zum Empfangen der Sprechfunk-Nachrichten. -
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Ist das Senden auf UKW in ausländischen Häfen gestattet?
Richtig — C. Im Ausland herrschen andere Regeln betreffend den UKW-Seefunk. In manchen Ländern ist z. B. das Funken in Häfen untersagt, während in anderen die Sendeleistung beschränkt ist. Nach seemännischer Sorgfaltspflicht hat sich der Schiffsführer vor Antritt der Fahrt über abweichende Vorschriften zu erkundigen. -
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Welche Eigenschaften des 'GPS' sind für eine GMDSS-Funkanlage von besonderer Bedeutung?
Richtig — D. Mithilfe des GPS-Satelliten-Systems kann die genaue Position eines Fahrzeugs bestimmt werden. Ein GPS-Empfänger kann mit einem DSC-Gerät verbunden werden, damit in einer DSC-Notmeldung automatisch die Position des Schiffes mitgesendet wird. Über GPS findet aber keine Kommunikation statt. -
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Welche Art von Funkstelle hat z. B. das Rufzeichen 'DDTW'?
Richtig — C. Das Rufzeichen DDTW gehört zu einer Seefunkstelle an Bord eines deutschen Schiffes, das im Seeschiffsregister eingetragen ist. Die Buchstaben "DD" sind die deutsche Länderkennung, "TW" das individuelle Unterscheidungssignal. -
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Welchen Dienst bieten der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf den Frequenzen 518 kHz und 490 kHz gemeinsam an?
Richtig — C. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das BSH betreiben gemeinsam den deutschen NAVTEX-Dienst auf 518 kHz (international) und 490 kHz (national). Sie senden Wetter- und Sicherheitsinformationen für die deutsche Küste.
SRC Seefunk Beispielfragen
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SRC Seefunk Wie bezeichnet man ein funkärztliches Beratungsgespräch?
A. Emergency-Gespräch
B. Erste-Hilfe-Gespräch
C. Medical-Transport-Gespräch
D. Medico-Gespräch ✓
Richtig — D. Ein funkärztliches Beratungsgespräch wird als Medico-Gespräch bezeichnet. Dabei kann sich ein Schiff per Funk ärztlichen Rat holen, wenn medizinische Hilfe an Bord benötigt wird. Solche Gespräche haben Priorität im Funkverkehr.
SRC Seefunk Eine Yacht befindet sich in einem Seegebiet, das von der Sprechfunkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle abgedeckt wird, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. In welchem Seegebiet befindet sich das Fahrzeug?
A. Seegebiet A3
B. Seegebiet A4
C. Seegebiet A2
D. Seegebiet A1 ✓
Richtig — D. Seegebiet A1 ist definiert als Gebiet innerhalb der Funkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. Meist erstreckt sich A1 bis etwa 30-40 Seemeilen von der Küste.
SRC Seefunk Was kennzeichnet die Betriebsart 'Simplex'?
A. Wechselsprechen auf zwei Frequenzen
B. Gegensprechen auf zwei Frequenzen
C. Wechselsprechen auf einer Frequenz ✓
D. Gegensprechen auf einer Frequenz
Richtig — C. In der Betriebsart "Simplex" spricht immer nur eine Seite, während die andere Seite zuhört. Man nennt dies "Wechselsprechen". Die gleiche Frequenz wird zum Empfangen und Senden verwendet, warum man immer nur entweder senden ("sprechen") oder empfangen ("zuhören") kann.
SRC Seefunk Was kennzeichnet die Betriebsart 'Duplex'?
A. Wechselsprechen auf einer Frequenz
B. Wechselsprechen auf zwei Frequenzen
C. Gegensprechen auf zwei Frequenzen ✓
D. Gegensprechen auf einer Frequenz
Richtig — C. In der Betriebsart "Simplex" spricht immer nur eine Seite, während die andere Seite zuhört. Man nennt dies "Wechselsprechen". In der Betriebsart "Duplex" können beide Seiten gleichzeitig hören und sprechen, wie beim Telefonieren. Man nennt dies "Gegensprechen". Für die Betriebsart "Duplex" sind zwei Frequenzen nötig, eine zum Senden und eine zum Empfangen der Sprechfunk-Nachrichten.
SRC Seefunk Ist das Senden auf UKW in ausländischen Häfen gestattet?
A. Nur am Tage, in der Nacht herrscht Funkstille
B. Außer in Notfällen ist es überall verboten
C. Abhängig von entsprechenden Vorschriften des Landes ✓
D. Es ist immer gestattet
Richtig — C. Im Ausland herrschen andere Regeln betreffend den UKW-Seefunk. In manchen Ländern ist z. B. das Funken in Häfen untersagt, während in anderen die Sendeleistung beschränkt ist. Nach seemännischer Sorgfaltspflicht hat sich der Schiffsführer vor Antritt der Fahrt über abweichende Vorschriften zu erkundigen.
SRC Seefunk Welche Eigenschaften des 'GPS' sind für eine GMDSS-Funkanlage von besonderer Bedeutung?
A. Mit Hilfe von GPS ist ein weltweiter Funkverkehr über Satellit zwischen Schiffen untereinander bzw. mit Küstenfunkstellen möglich
B. Mit Hilfe von GPS erfolgt die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle über Satellit
C. Mit Hilfe von GPS besteht die Möglichkeit der Kommunikation über Inmarsat bzw. COSPAS- SARSAT
D. Mit Hilfe von GPS kann die genaue Position des Fahrzeugs bestimmt und übermittelt werden. Ebenso kann die genaue Zeit bestimmt werden ✓
Richtig — D. Mithilfe des GPS-Satelliten-Systems kann die genaue Position eines Fahrzeugs bestimmt werden. Ein GPS-Empfänger kann mit einem DSC-Gerät verbunden werden, damit in einer DSC-Notmeldung automatisch die Position des Schiffes mitgesendet wird. Über GPS findet aber keine Kommunikation statt.
SRC Seefunk Welche Art von Funkstelle hat z. B. das Rufzeichen 'DDTW'?
A. Funkstelle an Bord eines SAR-Hubschraubers
B. Küstenfunkstelle des Schiffsmeldedienstes (SMD)
C. Seefunkstelle an Bord eines deutschen Schiffes, eingetragen in einem Seeschiffsregister ✓
D. Funkstelle des Nichtöffentlichen Funkdienstes
Richtig — C. Das Rufzeichen DDTW gehört zu einer Seefunkstelle an Bord eines deutschen Schiffes, das im Seeschiffsregister eingetragen ist. Die Buchstaben "DD" sind die deutsche Länderkennung, "TW" das individuelle Unterscheidungssignal.
SRC Seefunk Welchen Dienst bieten der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf den Frequenzen 518 kHz und 490 kHz gemeinsam an?
A. SafetyNET
B. AMVER
C. NAVTEX ✓
D. TELEX
Richtig — C. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das BSH betreiben gemeinsam den deutschen NAVTEX-Dienst auf 518 kHz (international) und 490 kHz (national). Sie senden Wetter- und Sicherheitsinformationen für die deutsche Küste.
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