StartseiteGolf Platzreife 2026Fragen 21–30
Golf PlatzreifeTeil 3 von 3

Golf Platzreife Prüfungsfragen & Antworten 2026 (21–30)

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  1. Q21Im Zählspiel trifft ein auf dem Grün geputteter Ball den Fuß eines anderen Spielers, der durch die Spiellinie läuft. Welche Entscheidung ist richtig?

    • AKeine Strafe und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt.
    • BKeine Strafe. Der Schlag ist ungültig und muss von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.
    • CDer Verursacher erhält einen Strafschlag. Der Schlag ist ungültig und muss von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.
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    ✓ Richtige Antwort: B. Keine Strafe. Der Schlag ist ungültig und muss von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.

    Der Fall ist straflos, der Putt ist ungültig und muss von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden (siehe Regel 11.1b, Ausnahme 2).

  2. Q22Der Ball eines Spielers landet nach seinem Abschlag im hohen Rough. Nachdem alle Mitspieler ihre Abschläge ausgeführt haben, setzt der Spieler einen anderen Ball auf ein Tee und erklärt: „ Der könnte verloren sein. Ich schlage noch einen.“ Dann führt er d

    • ADer ursprüngliche Ball (der Ball im Rough) ist noch immer „Ball im Spiel“. Der Spieler hat fünf Minuten Zeit, nach ihm zu suchen.
    • BDer ursprüngliche Ball (der Ball im Rough) ist so lange „Ball im Spiel“ bis der Spieler erklärt, dass er nicht nach ihm suchen will.
    • CDer Ball auf dem Fairway ist "Ball im Spiel".
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    ✓ Richtige Antwort: C. Der Ball auf dem Fairway ist "Ball im Spiel".

    Um einen "Provisorischen Ball" zu spielen, muss der Spieler diese Absicht unzweifelhaft erklären. Siehe dazu Regel 18.3. Verwendet der Spieler nicht sinngemäß die Worte "provisorischer Ball", bevor er einen weiteren Ball spielt, ist dieser Ball kein provisorischer Ball und wird unter Strafschlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel. Der ursprüngliche Ball ist somit verloren.

  3. Q23Ein Spieler schlägt einen provisorischen Ball vom Abschlag, weil sein ursprünglicher Ball im hohen Rough verloren sein könnte. Der ursprüngliche Ball wird dann doch gefunden, liegt aber absolut unspielbar. Wie darf der Spieler weiter vorgehen?

    • ADer Spieler muss den ursprünglichen Ball aufheben und mit dem provisorischen Ball weiterspielen.
    • BEs unterliegt der Entscheidung des Spielers, welchen Ball er weiterspielt.
    • CDa der ursprüngliche Ball gefunden wurde, ist er nach wie vor "Ball im Spiel". Der provisorische Ball muss aufgegeben werden.
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    ✓ Richtige Antwort: C. Da der ursprüngliche Ball gefunden wurde, ist er nach wie vor "Ball im Spiel". Der provisorische Ball muss aufgegeben werden.

    Regel 18.3 besagt, dass der provisorische Ball aufzugeben ist, wenn der ursprüngliche Ball gefunden wurde. Ein weiterer Schlag mit dem provisorischen Ball in dieser Situation wäre das Spielen eines falschen Balls (Regel 6.3), da dieser nicht mehr "im Spiel" ist.

  4. Q24Der Ball liegt im Rough eingebettet in seinem eigenen Einschlagsloch. Wie darf das Spiel fortgesetzt werden?

    • ADer Spieler darf den Ball straflos innerhalb von einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, droppen.
    • BDer Spieler darf den Ball straflos möglichst nahe der ursprünglichen Lage, nicht näher zur Fahne hinlegen.
    • CDer Spieler hat nur die Wahl, ihn zu spielen, wie er liegt, oder mit einem Strafschlag für unspielbar zu erklären.
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    ✓ Richtige Antwort: A. Der Spieler darf den Ball straflos innerhalb von einer Schlägerlänge, nicht näher zur Fahne, droppen.

    Der Spieler erhält im Gelände straflose Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge vom nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung. Dazu muss ein Ball im Bereich von einer Schlägerlänge nicht näher zur Fahne gedroppt werden (Regel 16.3 Eingebetteter Ball).

  5. Q25Darf ein Spieler auf dem Fairway seinen Schläger beim Ansprechen des Balls so fest auf den Boden drücken, dass sich der Schlägerschaft dabei leicht biegt?

    • AJa
    • BNein, das Aufsetzen des Schlägers ist nur mit dem Eigengewicht des Schlägers erlaubt.
    • CNein, wenn die Gefahr besteht, dass auf dem Fairway etwas niedergedrückt wird, darf der Schläger nicht aufgesetzt werden.
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    ✓ Richtige Antwort: B. Nein, das Aufsetzen des Schlägers ist nur mit dem Eigengewicht des Schlägers erlaubt.

    Der Spieler darf die Lage seines Balls nicht dadurch verbessern, dass er etwas niederdrückt. Andererseits muss es ihm gestattet sein, für den Schlag den Schläger hinter den Ball zu setzen. Daraus ergibt sich, dass der Schläger nur mit seinem Eigengewicht hinter den Ball gesetzt werden darf, ohne das Druck darauf ausgeübt wird (Regel 8.1b (4)).

  6. Q26Ein Ball liegt spielbar innerhalb einer Penalty Area. Beim nächsten Schlag des Spielers fliegt er jedoch ins tiefe Wasser. Wie darf der Spieler weiterspielen?

    • ADieses Loch darf der Spieler nicht mehr weiterspielen. Er kann erst am nächsten Abschlag wieder einen Ball schlagen.
    • BDer Spieler darf mit einem Strafschlag einen Ball an der selben Stelle in der Penalty Area droppen oder direkt mit einem Strafschlag eine der Erleichterungsmöglichkeiten außerhalb der Penalty Area wählen, die er bereits nach dem ersten Schlag in die Penal
    • CDer Spieler darf mit einem Strafschlag einen neuen Ball auf Höhe der Balllage außerhalb der Penalty Area droppen.
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    ✓ Richtige Antwort: B. Der Spieler darf mit einem Strafschlag einen Ball an der selben Stelle in der Penalty Area droppen oder direkt mit einem Strafschlag eine der Erleichterungsmöglichkeiten außerhalb der Penalty Area wählen, die er bereits nach dem ersten Schlag in die Penal

    Der Spieler hat verschiedene Optionen, wie er sein Spiel fortsetzen darf: Er könnte entweder einen Ball in der Penalty Area an der Stelle droppen, von der aus er den Ball ins tiefe Wasser geschlagen hat oder aber eine der Erleichterungsmöglichkeiten wählen, die er bereits gehabt hat, als sein Ball bei dem vorherigen Schlag erstmals in der Penalty Area gelandet war. Maßgeblich hierfür ist nicht die Lage des Balls in der Penalty Area sondern der Kreuzungspunkt des Balls mit der Grenze der Penalty Area.

  7. Q27Wer darf als Zähler für eine registrierte Privatrunde (zum Handicap-relevanten Spiel) eingesetzt werden?

    • AJede von der Spielleitung dazu bestimmte Person.
    • BEine beliebige Person auch ohne Handicap - sie muss ja nur zählen können!
    • CEin Spieler mit einem Handicap-Index.
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    ✓ Richtige Antwort: A. Jede von der Spielleitung dazu bestimmte Person.

    Eine registrierte Privatrunde führt zu einem Ergebnis, das unter Handicap-relevanten Bedingungen aber nicht in einem Turnier erzielt worden ist. Der Zähler dazu darf von der Spielleitung bestimmt bzw. abgelehnt werden.

  8. Q28Registrierte Privatrunden kann man …

    • A… auf allen Plätzen mit einem Course Rating spielen.
    • B… überall spielen, wo man Mitglied ist.
    • C… nur auf dem DGV angeschlossenen Golfanlagen spielen.
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    ✓ Richtige Antwort: A. … auf allen Plätzen mit einem Course Rating spielen.

    Registrierte Privatrunden dürfen auf allen Plätzen mit einem Course Rating gespielt werden.

  9. Q29Ein Handicap ist vor allem dazu da …

    • A… sich mit anderen Spielern in der Nettowertung zu vergleichen.
    • B… auf fremden Plätzen gegen Greenfee spielen zu dürfen.
    • C… das Ansehen und die Erfahrung des Spielers gegenüber anderen zu dokumentieren.
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    ✓ Richtige Antwort: A. … sich mit anderen Spielern in der Nettowertung zu vergleichen.

    Handicaps ermöglichen Spielern unterschiedlicher Spielstärke einen sportlich fairen Vergleich miteinander. Je mehr Handicap-relevante Ergebnisse ein Spieler erzielt, desto genauer spiegelt der Handicap-Index das Spielpotenzial des Golfers wider.

  10. Q30Welchen Sinn hat der Handicap-Index?

    • ADer Handicap-Index dient als Statussymbol.
    • BMit dem Handicap-Index kann das Nettoergebnis im Vergleich zu anderen Spielern ermittelt werden.
    • CDas Handicap-Index zeigt, wie viel Erfahrung ein Spieler hat. Nach den Richtlinien der DGV-Platzreifeprüfung - © Deutscher Golf Verband e.V. 2026 / Seite 5
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    ✓ Richtige Antwort: B. Mit dem Handicap-Index kann das Nettoergebnis im Vergleich zu anderen Spielern ermittelt werden.

    Der alleinige Sinn des Handicaps besteht darin, die Ergebnisse von zwei oder mehr Spielern ins Verhältnis zu setzten, um einen Nettosieger innerhalb eines Turniers zu ermitteln. Grundlage hierfür ist, dass alle Spieler mit aktuellen Handicaps antreten. Kommt der Handicap-Ausschuss des Heimatclubs zu der Überzeugung, dass die Spielstärke eines Spielers nicht mit seinem Handicap-Index übereinstimmt, so ist es dessen Aufgabe, eine Veränderung in die Wege zu leiten.

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