StartseiteSRC Seefunk Prüfung 2026Fragen 11–20
SRC SeefunkTeil 2 von 3

SRC Seefunk Prüfungsfragen & Antworten 2026 (11–20)

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  1. Q11Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSAT-Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?

    • AWenige Minuten
    • BBis zu 30 Minuten
    • CBis zu 2 Stunden
    • DBis zu 4 Stunden
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    ✓ Richtige Antwort: A. Wenige Minuten

    In den Seegebieten A1 bis A3 (d. h. allen Bereichen außer der Arktis und Antarktis) wird das EPIRB-Notsignal von geostationären Satelliten innerhalb weniger Minuten empfangen und ans zuständige MRCC weitergeleitet. Dabei wird das MRCC darüber informiert, dass sich ein gewisses Schiff in Not befindet. Nur wenn die EPIRB-Seenotfunkbake ein GPS-Modul hat, wird dabei auch die Position mitgesendet. Hat die EPIRB-Seenotfunkbake kein GPS-Modul, dauert es bis zu vier Stunden, bis ein nicht-geostationärer Satellit die EPIRB-Seenotfunkbare überfliegt und die Position unter Ausnutzung des Doppler-Effekts bestimmen kann.

  2. Q12Wie ist zu verfahren, wenn während eines Notverkehrs auf Kanal 16 die Ankündigung einer Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung 'An alle Funkstellen' vorgenommen werden soll?

    • AAnkündigung auf Kanal 06, Information an die Küstenfunkstelle/RCC über den Inhalt der Meldung auf einem Arbeitskanal
    • BAnkündigung mittels Digitalen Selektivrufs (DSC) auf Kanal 70, Information 'An alle Funkstellen' über den Inhalt der Meldung auf Kanal 16
    • CAnkündigung auf Kanal 16 während einer Pause im Notverkehr, Aussendung auf einem Schiff-Schiff-Kanal
    • DAnkündigung mittels Digitalen Selektivrufs (DSC) auf Kanal 70, Ankündigung während einer Pause im Notverkehr auf Kanal 16, Aussendung der Meldung auf einem Schiff-Schiff-Kanal
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    ✓ Richtige Antwort: D. Ankündigung mittels Digitalen Selektivrufs (DSC) auf Kanal 70, Ankündigung während einer Pause im Notverkehr auf Kanal 16, Aussendung der Meldung auf einem Schiff-Schiff-Kanal

    Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen werden - wenn vorhanden - mittels DSC (elektronisch auf Kanal 70) angekündigt. Dringlichkeitsmeldungen werden danach in der Regel direkt auf Kanal 16 im Sprechfunkverfahren gesend. Eine Sicherheitsmeldung wird auf Kanal 16 angekündigt und danach auf einem Arbeitskanal im Sprechfunk gesendet. Während eines Notverkehrs werden sowohl Dringlichkeits- als auch Sicherheitsmeldungen - während einer Pause im Notverkehr - auf Kanal 16 nur angekündigt und danach auf einem Arbeitskanal gesendet, um den laufenden Notverkehr nicht zu stören.

  3. Q13Welches Navigationsgerät empfängt das Signal eines aktivierten Transponders für Suche und Rettung (SART)?

    • ANAVTEX-Gerät
    • BDSC-Controller
    • CRadargerät
    • DGPS-Empfänger
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    ✓ Richtige Antwort: C. Radargerät

    Eine SART-Boje sendet ein spezielles Signal aus, das nicht per Funk empfangen werden kann, sondern auf dem Radargerät dargestellt wird. Auf dem Radarschirm erscheint eine Linie von mindestens zwölf Zeichen, die zur aussendenden SART-Boje zeigen.

  4. Q14Wann wird im Seefunkdienst die Aufforderung SILENCE MAYDAY ausgesendet?

    • AWenn die Funkstelle in Not oder die Funkstelle, die den Notverkehr leitet, die Beendigung des Notverkehrs ankündigen will
    • BWenn eine Funkstelle sich besondere Aufmerksamkeit für die Verbreitung einer Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung erbittet
    • CWenn die Funkstelle, die den Notverkehr leitet, störende Funkstellen zur Einhaltung der Funkstille auffordert
    • DWenn die Situation des Schiffes in Not besonders kritisch ist
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    ✓ Richtige Antwort: C. Wenn die Funkstelle, die den Notverkehr leitet, störende Funkstellen zur Einhaltung der Funkstille auffordert

    Die Funkstelle, die den laufenden Notverkehr leitet (i. d. R. eine Küstenfunkstelle) kann andere Funkstellen auf Kanal 16, die den laufenden Notverkehr stören, mit den Worten "SILENCE MAYDAY" zur Funkstille auffordern.

  5. Q15Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?

    • ARüttelkontakt
    • BRadar-Signale
    • CGPS-Signale
    • DWasserdruckauslöser
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    ✓ Richtige Antwort: D. Wasserdruckauslöser

    Die EPIRB-Seenotfunkbake löst sich automatisch aus ihrer Halterung, wenn das Schiff sinkt und ein Wasserdruck von etwa zwei Metern Wassertiefe auf sie wirkt. Sie steigt dann zur Wasseroberfläche und sendet automatisch einen Notalarm aus.

  6. Q16Wie lauten die Maritime Identification Digits (MID) für die Bundesrepublik Deutschland?

    • A218 und 226
    • B218 und 224
    • C211 und 218
    • D211 und 219
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    ✓ Richtige Antwort: C. 211 und 218

    Die MID (engl. "Maritime Identification Digits") sind sozusagen die Vorwahl in einer MMSI und hängen vom Land ab, unter dessen Flagge das Schiff fährt. Für Deutschland lautet die MID 211 und in der DDR lautete sie 218. (219 ist die MID für Schiffe unter dänischer Flagge, 224 für spanische Schiffe und 226 für französische Schiffe.)

  7. Q17Woran ist die Nationalität der Seefunkstelle in der MMSI erkennbar?

    • ALänderkennung, bestehend aus drei Buchstaben
    • BLetzte drei Ziffern der MMSI
    • CSeefunkkennzahl (MID)
    • DMittlere drei Ziffern der MMSI
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    ✓ Richtige Antwort: C. Seefunkkennzahl (MID)

    Die Nationalität der MMSI ist an den MID (engl. "Maritime Identification Digits") zu erkennen. Deutsche MID sind 211 und 218. Für deutsche Seefunkstellen bilden die MID die ersten drei Ziffern der MMSI (211xxxxxx), für deutsche Küstenfunkstellen beginnt die MMSI jeweils mit zwei Nullen gefolgt von den MID (00211xxxx).

  8. Q18Wie setzt sich die Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?

    • ANeun Ziffern, wobei die ersten drei Ziffern die Seefunkkennzahl (MID) enthalten
    • BDrei Buchstaben und sechs Ziffern
    • CNeun Ziffern, wobei die erste Ziffer eine Null ist
    • DSieben Ziffern, wobei die ersten beiden Ziffern Nullen sein müssen
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    ✓ Richtige Antwort: A. Neun Ziffern, wobei die ersten drei Ziffern die Seefunkkennzahl (MID) enthalten

    Die MMSI einer Seefunkstelle besteht aus neun Ziffern. Die ersten drei Ziffern sind die Länderkennung (MID - engl. "Maritime Identification Digits", dt. "Seefunkkennzahl". Für Deutschland 211 oder 218), gefolgt von 6 Ziffern (die Rufnummer).

  9. Q19Was ist eine 'Küstenfunkstelle'?

    • AFunkstelle des Rundfunkdienstes zur Übermittlung von Wetternachrichten für die Schifffahrt
    • BFunkstelle an Bord eines Schiffes im Küstenbereich, über die wichtige Informationen für die Seeschifffahrt verbreitet werden
    • COrtsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes
    • DFunkstelle an Bord eines Schiffes für den Empfang von Funkgesprächen aus dem Mobilfunknetz
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    ✓ Richtige Antwort: C. Ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes

    Küstenfunkstellen betreiben Funkanlagen an Land und gehören zu bestimmten Behörden, z..B. Revierzentralen, Schleusen, MRCC Rescue Bremen, etc.

  10. Q20Welche Aussendung wird als 'WX' bezeichnet?

    • ANautische Warnnachricht
    • BFunktelexaussendung im GMDSS
    • CAussendung, die zurückgenommen wurde
    • DWetterbericht
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    ✓ Richtige Antwort: D. Wetterbericht

    Die Abkürzung WX wird international in der Seeschifffahrt verwendet, um Wetterinformationen zu kennzeichnen.

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