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Q21Situation: Ihre Auszubildenden beabsichtigen, eine Jugend- und Auszubildendenvertretung zu gründen. Sie möchten von Ihnen wissen, wer in die JAV gewählt werden darf, also das passive Wahlrecht besitzt. Frage: Wen betrifft dies?
✓ Richtige Antwort: A. Die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten unabhängig vom Alter
Q22Situation: Sie haben drei Auszubildende neu eingestellt. Aufgrund von unterschiedlichen Vorbildungen haben zwei davon die Ausbildungsdauer verkürzt. Frage: Wie müssen Sie die Verkürzungen bei der Ausbildungsplanung berücksichtigen?
✓ Richtige Antwort: B. Der individuelle Ausbildungsplan muss für die Auszubildenden entsprechend angepasst werden.
Q23Situation: Sie organisieren gerade gemeinsam mit Ihrem Auszubildenden ein Praktikum bei einem Ihrer Geschäftspartner in Frankreich. Sie nehmen Kontakt zu Ihrer IHK auf, um Dokumentationsverpflichtungen zu klären. Frage: Welche Aussagen sind richtig?
✓ Richtige Antwort: B. Auszubildende können die im Ausland erworbenen Erfahrungen und Qualifikationen über den Europass als elektronische Aufbereitung dokumentieren.
Q24Situation: In vier Monaten wird Tim, 16 Jahre alt, seine Ausbildung in Ihrem Unternehmen beginnen. In Ihrem Unternehmen gibt es einen Betriebsrat. Das Unternehmen hat mehr als 20 wahlberechtigte Arbeitnehmer. Sie sind damit beauftragt, den Berufsausbildungsvertrag mit Tim abzuschließen. Frage: Was müssen Sie dafür im Vorfeld erledigen?
✓ Richtige Antwort: D. Sie müssen darauf achten, dass die Zustimmung des Betriebsrates vorliegt.
Bedenken Sie: Tim ist bei Ausbildungsbeginn noch nicht volljährig. Gesetze: Betriebsverfassungsgesetz § 99 Mitbestimmung bei personellen Einzelmaßnahmen (1) In Unternehmen mit in der Regel mehr als zwanzig wahlberechtigten Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber den Betriebsrat vor jeder Einstellung, Eingruppierung, Umgruppierung und Versetzung zu unterrichten, ihm die erforderlichen Bewerbungsunterlagen vorzulegen und Auskunft über die Person der Beteiligten zu geben; er hat dem Betriebsrat unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen Auskunft über die Auswirkungen der geplanten Maßnahme zu geben und die Zustimmung des Betriebsrats zu der geplanten Maßnahme einzuholen. Bei Einstellungen und Versetzungen hat der Arbeitgeber insbesondere den in Aussicht genommenen Arbeitsplatz und die vorgesehene Eingruppierung mitzuteilen. Die Mitglieder des Betriebsrats sind verpflichtet, über die ihnen im Rahmen der personellen Maßnahmen nach den Sätzen 1 und 2 bekanntgewordenen persönlichen Verhältnisse und Angelegenheiten der Arbeitnehmer, die ihrer Bedeutung oder ihrem Inhalt nach einer vertraulichen Behandlung bedürfen, Stillschweigen zu bewahren; § 79 Abs. 1 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend. (§ 99 Abs. 1 BetrVG)
Q25Situation: Im kommenden Ausbildungsjahr wollen Sie in Ihrem Pharmaunternehmen erstmals Chemielaboranten ausbilden. Sie haben bereits die Funktionsbereiche im Unternehmen identifiziert, die als Ausbildungsbereiche in Frage kommen. Nun wollen Sie prüfen, welche Ausbildungsthemen konkret in welchen Abteilungen durchgeführt werden können. Frage: Wie gehen Sie bei dieser Prüfung sinnvollerweise vor?
✓ Richtige Antwort: C. Sie informieren die ausbildenden Fachkräfte in den Abteilungen über die Ausbildungsthemen, die insgesamt vermittelt werden müssen.
Q26Situation: Bei Verstößen gegen die Eignungsvoraussetzungen drohen gesetzliche Konsequenzen. Sie informieren sich, wie die Vorgehensweise der zuständigen Stelle ist, wenn diesbezügliche Mängel festgestellt werden. Frage: Welche Aussagen zu möglichen Reaktionen der zuständigen Stellen sind richtig?
✓ Richtige Antwort: A. Die zuständige Stelle meldet der nach Landesrecht zuständigen Behörde, wenn der Ausbildende den Mangel nicht in der gesetzten Frist beseitigt.
Q27Situation: Der Ausbilder Sönke Matthes fordert seinen neuen 17-jährigen Auszubildenden Maxim auf, seine Mittagspause mit den anderen Mitarbeitenden der Werkstatt im Pausenraum zu verbringen. Er soll schneller Anschluss an das Team bekommen. Maxim möchte diese Pause, auch auf Wunsch seiner Mutter, zu Hause verbringen. Frage: Wie ist die rechtliche Situation?
✓ Richtige Antwort: D. Maxims Ruhepausen gehören laut ArbZG nicht zur Arbeitszeit. Er darf den Ort seiner Pausen frei wählen.
Q28Situation: Ihr Betrieb will in diesem Jahr zum ersten Mal ausbilden. Sie haben sich bei der zuständigen Stelle über die Eignung Ihres Betriebes als Ausbildungsstätte bereits informiert. Bei diesem Gespräch wurden Sie auch über die Überwachung der Eignung informiert. Frage: Welche der folgenden Aussagen zur Überwachung der Eignung gemäß BBiG sind richtig?
✓ Richtige Antwort: B. Bei schweren Verstößen kann die zuständige Behörde die Ausbildung untersagen.
Nicht die zuständige Stelle untersagt die Ausbildung, sondern sie muss den Mangel an die nach Landesrecht zuständige Behörde weiterleiten (Bezirksregierung, Schulbehörde oder Landespräsident). Die zuständige Stelle kann jedoch die Eintragung eines Ausbildungsvertrages in das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse verweigern.
Q29Situation: Nach dem Ausscheiden ihres langjährigen Ausbilders möchte die Heise OHG einen neuen Mitarbeiter einstellen, der neben seiner fachlichen Qualifikationen auch die eines Ausbilders mitbringt und zukünftig für die 5 Auszubildenden zuständig sein wird. Frage: Welche Qualifikation muss der neue Mitarbeiter mitbringen, um nach § 30 BBiG die „Fachliche Eignung“ als Ausbilder/in zu besitzen?
✓ Richtige Antwort: B. Der Mitarbeiter muss die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation nachweisen.
Q30Situation: Sie sollen im Auftrag der Geschäftsführung den betrieblichen Ausbildungsbedarf der nächsten Jahre ermitteln. Zunächst beschäftigen Sie sich mit dem qualitativen Personalbedarf. Frage: Welche Fragen geben die entsprechenden Auskünfte?
✓ Richtige Antwort: A. Welche Kenntnisse und Fertigkeiten sind demnächst nicht mehr notwendig?
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